Folter

Ständig in Gefahr

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In „Flucht aus dem wilden Syrien“ beschreibt Emin Liebscher den Lebensweg eines jungen Syrers in einem packenden Roman.

Ende April hat vor dem Oberlandesgericht Koblenz ein bedeutsamer Strafprozess gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes begonnen. Die Bundesanwaltschaft spricht sogar vom „weltweit ersten Strafverfahren gegen Mitglieder des Assad-Regimes wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit". Die Anklage wirft den Angeklagten Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, begangen 2011 und 2012. Sie sollen für Folter tausender Gefangener, Vergewaltigungen und Morde in einem Gefängnis des Allgemeinen Geheimdienstes in der syrischen Hauptstadt Damaskus verantwortlich gewesen sein und Demonstranten in das Foltergefängnis gebracht haben.

Im Licht dieses Ereignisses ist Emin Liebschers Roman „Flucht aus dem wilden Syrien“ (ISBN 9783944224732) höchst aktuell. Der Autor, der selbst in Syrien geboren wurde, flüchtete und seit vielen Jahren in Deutschland lebt, hat nach dem „Arabischen Frühling“ begonnen, seine Gedanken zu den Ereignissen niederzuschreiben. Nach wahren Ereignissen ist ihm ein spannender und aufschlussreicher Roman gelungen.

Mörder gesucht

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Zwei neu erschienene Psychothriller aus dem Verlag Kern

Marina findet ihren Freund Alexander blutüberströmt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Wohnzimmerteppich – und ihr Leben gerät aus den Fugen. Sie landet nach einem Nervenzusammenbruch in der geschlossenen Psychiatrie. In diesem Szenario entwickelt S. Maria Eckert einen mitreißenden Psycho-Thriller. „Traumtöten“ ist jetzt im Verlag Kern erschienen.

Die Grenzen zwischen Normalität und psychiatrisch zu behandelnder Abweichung sind fließend. Menschen gehen verschieden mit Angst, Gier, Eifersucht und Wut um. Psychische Erkrankungen sind so individuell wie die Menschen, die sie erleiden. Extreme Reaktionen sind nicht immer ein Fall für die Einweisung in eine Klinik und sanfte Zurückhaltung nicht immer harmlos. In diesem Spannungsfeld entwickelt die Autorin den Krimi in der geschlossenen Psychiatrie und im scheinbar normalen Leben. Mit genauer Beobachtung arbeitet sie die Charaktere der handelnden Personen heraus. Marina, die Hauptfigur, die als selbstmordgefährdet gilt, ist wild entschlossen, den Mörder ihres Freundes zu finden. Doch sie ist eingesperrt und umgeben von den Mitpatienten, die sich aufgrund ihrer psychischen Störungen seltsam und unberechenbar verhalten. Welche Rolle spielt Marinas beste Freundin Liliana? Mysteriöse Ereignisse und anonyme Briefe versetzen auch sie in Panik. Und bald gerät auch ihr Leben in Gefahr…

Wahnsinn mit Vogelscheuche

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In Christine Richters Psycho-Thriller „ER – im Schatten der Vogelscheuche“ sucht ein psychopathischer Serienmörder scheinbar wahllos seine Opfer
Am 16. März neu erschienen ist der Psycho-Thriller „ER – im Schatten der Vogelscheuche“ von Christine Richter (ISBN 978-3-95716-322-6). Es ist das zweite Werk dieses Genres von der Autorin aus Mammendorf/Oberbayern.
In „ER – Im Schatten der Vogelscheuche“ verbreitet ein Serienkiller Angst und Schrecken in einer finsteren, ländlichen Gegend. Eine gespenstische Vogelscheuche ist sein Markenzeichen. Der Mörder setzt seine Opfer einer massiven psychischen Folter aus, bevor sie auf grausame Art und Weise sterben. Den arglosen Opfern möchte man zurufen: „Wenn plötzlich eine Vogelscheuche in deinem Garten steht, renn um dein Leben, so schnell du kannst!“
Der Kontrahent des Serienkillers ist der ungehobelte und psychisch angeschlagene Kommissar Joe Malek. Er ist dem Alkohol nicht abgeneigt, lässt sich von der Autorität seiner Vorgesetzten wenig beeindrucken und kostet seinem Kollegen zuweilen den letzten Nerv. In den Dialogen geht es zuweilen ruppig zu. Allerdings schält sich auch Maleks sensible Seite heraus. Malek, der die Todesfälle aufklären muss, steht vor der Herausforderung seines Lebens. Noch hat er keine Ahnung, welch seelische Qualen auch ihn erwarten.