Handelsbeziehungen

Proindex Capital AG über Handelsabkommen mit Mercosur

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Suhl, 25.10.2017. In dieser Woche thematisiert die Proindex Capital AG die Bestrebungen der EU, das Abkommen mit Mercosur noch dieses Jahr abzuschließen. „Bei diesem Thema waren sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der französische Präsident Emmanuel Macron eher uneinig“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Juncker betonte vergangene Woche, das Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) sei „das wichtigste Handelsabkommen für Europa“. Zudem werde die Bedeutung „oft unterschätzt“, das Abkommen sei in Junckers Augen sogar „das wertmäßig wichtigste Handelsabkommen“. „Das Mercosur-Abkommen hätte einen wirtschaftlich acht Mal so großen Wert wie das hochgelobte CETA-Abkommen mit Kanada, und sei vier Mal größer als das Abkommen mit Japan“, so der Proindex Capital-Vorstand Jelinek. Hingegen kritisierte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Abkommen mit der Begründung, die EU-Handelspolitik solle möglichst immer „das Prinzip der Gegenseitigkeit“ beachten. „Ein Abkommen mit Südamerika muss man auch unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass die USA sich unter Präsident Donald Trump immer weiter isoliert“, so die Proindex Capital AG, die sich auf Paraguay spezialisiert hat, weiter. Die EU müsse in Zukunft auf Bestrebungen anderer Staaten nach Handelsabkommen reagieren, so die Proindex Capital AG weiter.