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Polymere für die Kreislaufwirtschaft: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Biokunststoffe

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Kompostierbares Einweggeschirr, Mulchfolien, die auf dem Acker verrotten oder Fischernetze, die sich mit der Zeit einfach auflösen: sind Biokunststoffe die Lösung der Abfallprobleme? Auf Kunststoffe aus Zuckerrohr, Kartoffelstärke oder anderen nachwachsenden Rohstoffen werden große Hoffnungen gesetzt. Biopolymere erobern immer mehr Anwendungsgebiete und erzielen deutlich höhere Wachstumsraten als herkömmliche Standardkunststoffe. Ceresana hat bereits zum sechsten Mal den dynamisch wachsenden Weltmarkt für „grüne“ Polymere untersucht: Die Analysten erwarten, dass der Biokunststoff-Umsatz bis zum Jahr 2030 auf rund 8,1 Milliarden US-Dollar wachsen wird.

Schlüsselrolle für die EU-Kreislaufwirtschaft

Leichte Materialien für Elektroautos: neue Ceresana-Studie zum europäischen Markt für Kunststoffe in der Autobranche

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Die rasante, von zahlreichen Staaten geförderte Elektrifizierung des Autoverkehrs ist eine Herausforderung für die Automobilindustrie, aber auch für viele andere Branchen: Fahrzeughersteller sind nicht nur Hauptabnehmer für Stahl, Glas und Reifengummi, sondern zunehmend auch für Kunststoffe. Selbst kleine Veränderungen der verwendeten Rohstoffe und Materialien können dabei große wirtschaftliche Auswirkungen haben: Im Jahr 2020 wurden in Europa ca. 14,3 Mio. Personenkraftwagen (PKW) neu zugelassen. 2017 waren es sogar über 18 Mio. Stück. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat jetzt speziell den europäischen Markt für Kunststoffe untersucht, die in Automobilen verbaut werden.

Kunststoffe statt Stahl im Auto

Elektroantriebe kommen mit deutlich weniger Bauteilen aus als Verbrennungsmotoren – und sie verändern den Rohstoff-Bedarf: Weniger Hitze im Motorraum bedeutet zum Beispiel, dass statt Metallen und teuren technischen Kunststoffen an manchen Stellen preisgünstigere Polymere eingesetzt werden können. Um das oft noch immer problematische Gewicht der Batterien zu kompensieren, werden in Elektroautos bevorzugt leichte Kunststoff-Teile eingebaut. Das autonom fahrende und vollständig vernetzte Auto ist zwar noch eine Zukunftsvision, die Zahl elektrischer Displays und Sensoren nimmt aber bereits heute ständig weiter zu. Sogar in den Batterien stecken viele Kunststoffe: zusammengerollte oder gefaltete Folien.

Push-Pull, Twist-Top, Snip-Tip oder Toggle-Swing? Zweite Ceresana-Studie zum europäischen Markt für Kunststoffverschlüsse

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Die Auswahl an Deckeln und Kappen ist heute kaum noch überschaubar, und ständig werden für Getränke, Kosmetika und andere Waren neue Versionen entwickelt. Bereits zum zweiten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffverschlüsse untersucht. Am meisten werden zwar immer noch einfache Standard-Schraubverschlüsse verkauft, in einzelnen Anwendungsgebieten gewinnen aber Verschlüsse mit erhöhter Funktionalität an Bedeutung. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass der Verbrauch von Kunststoffverschlüssen in Europa bis zum Jahr 2024 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,0 % pro Jahr steigen wird.

Standbeutel mit Verschluss

Kunststoffverschlüsse erobern zunehmend den Markt der flexiblen Verpackungen. Standbodenbeutel sind leicht, handlich, sparen Rohstoffe und können sehr vielseitig gestaltet und bedruckt werden. Anfangs fehlten ihnen noch praktische Ausgussvorrichtungen; sie konnten nicht wieder verschlossen werden. Inzwischen gibt es für Flüssigkeiten, viskose Stoffe, Cremes und andere Anwendungen eine Vielzahl geeigneter Spout-Standbodenbeutel mit integriertem und verschließbarem Ausguss. Allein schon aufgrund der geringeren Größe dieser Verschlüsse müssen die Hersteller dabei andere Anforderungen erfüllen als bei klassischen Flaschendeckeln.

Leicht und praktisch