Plastikmüll

Deutschland für Exportverbot von unsortiertem Plastikmüll

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Seit diesem Montag den 29.04.2019 tagen in Genf die Unterzeichnerstaaten des "Basler Übereinkommens". Bis zum 10.05. setzt sich Deutschland in den internationalen Verhandlungen unter anderem dafür ein, dass weltweit nur noch saubere und sortenreine Kunststoffabfälle frei gehandelt werden dürfen. Zudem strebt Deutschland einen Beschluss an, mit dem die Staaten aufgefordert werden, die Vermeidung und umweltgerechte Behandlung von Kunststoffabfällen national deutlich voranzubringen. Es hat zwar ein bischen gedauert, aber damit schließt sich Deutschland der Forderung Norwegens nach einem internationalen Verbot für den Export stark verschmutzter Plastikabfälle an. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) reagiert damit auf die anhaltenden Berichte über die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle in vielen Ländern Südostasiens. Dort ist nämlich ein Großteil des Europäischen Plastikmülls gelandet, nachdem (von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt) zum 01.Januar 2018 China einen Importstopp für unsortierten Plastikmülls beschlossen hatte. Nun ist das dort nie weiter aufgefallen, was sicherlich mit der wenig transparenten Berichterstattung zusammenhängen mag.

Vereinsteam engagiert sich gegen Plastikmüllverschmutzung am Roten Meer

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Der Verein „Aktion Liebe Deinen Nächsten e.V.“ setzt sich gegen Plastikmüllverschmutzung am Roten Meer ein: Zum zweiten Mal fand am ersten Novembersamstag im Rahmen einer Säuberungskampagne des ägyptischen Umweltministeriums der monatliche Einsatz am Roten Meer statt. Freiwillige fahren auf eine der Inseln vor Hurghada und sammeln dort Plastikmüll, der sich durch Wind und Strömungen an den Strandufern sammelt und in den Mangroven verfängt.

Martin Rietsch, Vorstand von ALDN e.V. aus dem Weserbergland, war mit einem Vereinsteam von drei weiteren Freiwilligen Teil des Novembereinsatzes. „Es ist sehr traurig zu sehen, wie achtlos mit der Natur umgegangen wird. Wir haben u.a. Wasserkanister, Trinkflaschen, WC-Enten und Chipstüten eingesammelt. Das Säuberungsprojekt ist eine vorbildliche Kampagne, die wir gern unterstützt haben. Auch wenn es viel zu tun gibt, führt doch jeder Schritt näher ans Ziel. Darüber hinaus geht es auch darum, das Bewusstsein für den Wert der Natur einerseits, und andererseits für bleibende Schäden durch nicht biologisch abbaubaren Unrat zu schärfen, oder gar erst zu schaffen. Erste Schritte sind bereits unternommen. So hat beispielsweise eine lokale Schule eine Tauschaktion angeboten, bei der Schüler ihre Plastiklineale kostenfrei gegen Holzlineale austauschen können.“, so Rietsch.

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