Produktion

Schmuck und Schutz: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Farben und Lacke in der Automobilindustrie

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Für Farben und Lacke ist die Automobilindustrie ein dynamisch wachsender Absatzmarkt: Zum weltweiten Bestand von bereits nahezu 1,3 Milliarden Fahrzeugen kommen derzeit pro Jahr mehr als 95 Millionen Neuzulassungen hinzu. Traditionell ist die Automobilindustrie sehr anspruchsvoll, wenn es um Qualität und Eigenschaften der eingesetzten Beschichtungen geht. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat jetzt erstmals den Markt für Farben und Lacke im Automobil detailliert für einzelne Lackschichten, Einsatzbereiche, Technologien sowie Produkttypen analysiert. „Der weltweite Verbrauch dieser Hochleistungsbeschichtungen erreichte im Jahr 2016 knapp 3,1 Millionen Tonnen“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. „Die aktuelle Studie erfasst die Lackierung aller Bauteile, die von Zulieferbetrieben oder direkt von Fahrzeugherstellern gefertigt und in Straßenfahrzeugen verbaut werden, sowohl beim Neubau als auch bei Ersatzteilen.“

Farbe gegen Rost

Vielseitiger Schutz: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Biozide

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Biozide bewahren Industrie- und Konsumgüter, aber auch Wasser vor Schäden durch Viren, Bakterien, Algen oder andere unerwünschte Organismen. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den Weltmarkt für Chemikalien zur Desinfektion, für Materialschutz, Konservierung und Schädlingsbekämpfung untersucht. „Den jeweiligen Endprodukten werden sie nur in vergleichsweise geringen Mengen beigemischt“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. „Trotzdem wurde im Jahr 2016 mit Bioziden weltweit ein Umsatz von rund 6,6 Milliarden US-Dollar erzielt.“ Der aktuelle Marktreport erwartet für Biozide ein weiteres Umsatzwachstum von durchschnittlich 2,1 % pro Jahr.

Biozide stehen in den USA hoch im Kurs

Nordamerika ist mit einem Anteil von rund 41 % am weltweiten Verbrauch der wichtigste Absatzmarkt für Biozide. In dieser Region wurde im Jahr 2016 auch der höchste Umsatz damit erzielt. Asien-Pazifik und Westeuropa folgen an zweiter und dritter Stelle. In allen Regionen werden mit Abstand die meisten Biozide im Bereich der Wasseraufbereitung eingesetzt. Danach folgt in Osteuropa und Amerika der Einsatz im Bereich Holzschutz. Dagegen liegt in Westeuropa das Anwendungsgebiet Desinfektionsmittel an zweiter Stelle; in der Region Asien-Pazifik werden Biozide am zweithäufigsten in der Papierindustrie eingesetzt. Im Mittleren Osten und in Afrika hingegen folgt auf Wasseraufbereitung der Biozid-Verbrauch in dem Anwendungsgebiet Kunststoffe.

Lebensretter in Kunststoffen: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Flammschutzmittel

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Der katastrophale Brand des Grenfell-Tower in London hat bewiesen, wie wichtig Brandschutz ist. „Flammschutzmittel können die Entstehung von Bränden verzögern“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana: „Sie verschaffen Feuerwehr und Betroffenen oft entscheidende Minuten und Sekunden für die Rettung. Flammschutzmittel wirken chemisch und physikalisch, indem sie den Verbrennungsprozess in verschiedenen Phasen unterbrechen.“ Ceresana hat bereits zum fünften Mal den Weltmarkt für Flammschutzmittel analysiert: für bromierte und chlorierte Sorten ebenso wie für ATH, Organophosphor, ATO und sonstige Typen. Laut der aktuellen Studie werden in Baumaterialien, Kunststoffprodukten, Elektro-Geräten und Textilien derzeit weltweit pro Jahr rund 2,21 Millionen Tonnen Flammschutzmittel eingesetzt.

Einsatz von Flammschutzmitteln - oft unverzichtbar

Wasserdichte Zahlen: Ceresana-Report zum europäischen Markt für Kunststoffrohre

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Kanalisation gibt es schon seit gut 5000 Jahren. Allerdings längst nicht überall: In Frankreich zum Beispiel sind über 5 Millionen Haushalte nicht an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Vor allem in ländlichen Gebieten muss in Europa die Abwasser-Infrastruktur noch ausgebaut werden. In den Städten geht es dagegen weniger um Neuerschließung als um die Erneuerung alter Rohrleitungen. Für Abwasser, Trinkwasser, Kabelschutz, Gasleitungen und andere Anwendungen werden dabei Rohre aus Kunststoff immer beliebter: Sie sind leicht, beständig und praktisch; zunehmend verdrängen sie Aluminium, Beton, Gusseisen, Kupfer oder Stahl. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffrohre untersucht: Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage bis zum Jahr 2024 europaweit auf über 5,2 Millionen Tonnen anwachsen wird.

Polyethylen und PVC führen

PET im Aufschwung: Ceresana untersucht den europäischen Markt für starre Kunststoffbehälter

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Behälter aus Kunststoff gibt es in den verschiedensten Ausprägungen, Formen, Anwendungen und Materialien. „Diese Produkte des täglichen Lebens sind das Ergebnis fortwährender Forschung und Optimierung, die Anforderungen steigen stetig“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsinstitut hat den europäischen Markt für starre Kunststoffbehälter untersucht. Kunststoffe verdrängen in vielen Anwendungen andere Materialien wie Glas oder Metall: Ceresana prognostiziert, dass der europäische Absatz von Kunststoffbehältern im Jahr 2024 ein Volumen von über 12,4 Millionen Tonnen erreichen wird.

PET erobert neue Anwendungsgebiete

Verpackungen aus PET haben insbesondere in den Segmenten CSD (Carbonated Soft Drinks) und abgepacktes Wasser bereits hohe Marktanteile erreicht. Nun dringen PET-Flaschen und andere Behälter auch in weitere Segmente vor, zum Beispiel Nahrungsmittel, Fruchtsäfte oder Haushaltschemikalien (etwa Spülmittel). Der Grund dafür sind ihre positiven Eigenschaften: Sie haben ein vergleichsweise geringes Gewicht, sind rezyklierbar, nicht zerbrechlich und bieten eine hohe Klarheit. Ihre Gasbarrierewirkung und der Schutz vor UV-Licht-Einwirkung werden immer besser. Ein Wachstumsmarkt sind PET-Behälter insbesondere im Bereich der Nahrungsmittel. So erwarten die Analysten von Ceresana beispielsweise, dass in Polen die Nachfrage nach PET in diesem Segment um imposante 4,6 % pro Jahr steigen wird.

Studie Industrie 4.0: Industrieunternehmen wollen Transparenz und Zusammenarbeit aller Teilnehmer in der Lieferkette

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Brüssel/ Hamburg, 14. November 2017 – Von Industrie 4.0 beziehungsweise der totalen Digitalisierung des Produktionsprozesses wird viel erwartet: von Kostenreduzierungen bis zu mehr Agilität sowie Umsätzen durch interne Verbesserungen und Produktionsinnovationen. Musik in den Ohren von Herstellern – aber wie weit ist der Weg zum Ziel noch? Industrie 4.0 wird kommen, ob nun überraschend oder nicht. Dies verdeutlicht eine von Zetes in Auftrag gegebene neue Studie von Sapio Research, die das wahre Ausmaß der Herausforderungen zeigt, denen die Industrie derzeit gegenübersteht, sowie die merkliche Lücke zwischen den operativen Zielen und dem bisher Umgesetzten. Im August 2017 wurden 330 Topmanager aus verschiedenen Industriezweigen in Europa und Südafrika befragt.

Nur 29 Prozent der Hersteller geben an, dass sie die Bedeutung eines digitalen Supply Chain Network (DSN) wirklich verstehen, wobei weniger als 15 Prozent ein DSN implementieren und erwarten, dass dies in den nächsten fünf Jahren zur Geschäftsnorm werden wird. Die größten Herausforderungen für die Einführung liegen in der fehlenden Informationstransparenz, was wiederum die Möglichkeiten der Unternehmen einschränkt, Zugang zu relevanten Einblicken in Echtzeit zu haben.

Wesentliche Erkenntnisse

Verbindende Zahlen: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Klebstoffe

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Klebstoffe gewinnen überall an Bedeutung: in der industriellen Produktion, im Bauwesen, in Sport- und Freizeitartikeln und vielen weiteren Bereichen. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den globalen Markt dafür untersucht: Weltweit werden derzeit pro Jahr knapp 14 Millionen Tonnen Klebstoffe verbraucht. Die Analysten erwarten, dass der mit Klebstoffen erzielte Umsatz bis 2024 um 3,6 % pro Jahr zulegen wird.

Vinyl schlägt Acryl

Der bedeutendste Produkttyp im Jahr 2016 waren Vinyl-Klebstoffe mit einer Nachfrage von über 4 Millionen Tonnen - mit beträchtlichem Abstand dahinter lagen acrylbasierte Klebstoffe an zweiter Stelle. Es existiert ein breites Spektrum an Klebstoffen auf Vinylbasis. Zu den wichtigsten gehören Produkte auf Basis von Polyvinylacetat (PVAC). Aus Polyvinylacetat wird zudem Polyvinylalkohol (PVA) hergestellt, ebenfalls ein Klebstoff, der zum Beispiel für poröse Materialien wie Papier, Pappe, Holz, Kork und Leder verwendet wird. Die Hauptverbraucher von Vinyl-Klebstoffen kommen aus der Papier-, Verpackungs-, Holzprodukt- und Bauindustrie; sie verwenden vornehmlich wasserbasierte Produkte und Schmelzklebstoffe.

Klebstoffe für Asien

Europa isolieren: Ceresana analysiert den Markt für Dämmstoffe

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Der katastrophale Großbrand am Grenfell Tower in London entfachte in der Öffentlichkeit eine Diskussion zur Sicherheit von Dämmstoffen. Für die Hersteller ist das eine große Herausforderung. Energieeffizienz und Dämmstoffe bleiben aber in vielen Ländern ein Trend-Thema mit zahlreichen staatlichen Vorschriften und Förderprogrammen. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den gesamten europäischen Dämmstoff-Markt untersucht. Die aktuelle Studie gibt einen vollständigen Überblick zu Dämmstoffen, die in der Bauindustrie eingesetzt werden. Vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz werden dort Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR) gebraucht.

Energie sparen, das Klima schützen

Umstrittene Massenprodukte: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Weichmacher

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Weichmacher werden in großen Mengen verarbeitet, um spröde Kunststoffe, Elastomere, Farben und Lacke sowie Klebstoffe geschmeidiger, dehnbar oder überhaupt erst brauchbar zu machen. Der neuste, bereits vierte Weichmacher-Report des Marktforschungsunternehmens Ceresana prognostiziert, dass die Nachfrage für diese umstrittenen, aber bislang unverzichtbaren Materialien bis zum Jahr 2024 weltweit auf insgesamt rund 9,75 Millionen Tonnen zunehmen wird.

Beharrliche Phthalate

Da Phthalate als gesundheits- und umweltschädlich gelten und mittlerweile für viele Anwendungen verboten sind, suchen die Verarbeiter von Weichmachern zunehmend nach phthalatfreien Alternativen. Der meistverbrauchte Weichmacher-Typ im Jahr 2016 war jedoch mit 3,07 Millionen Tonnen nach wie vor DEHP (Bis(2-ethylhexyl)-phthalat). Rund ein Drittel des Weichmacher-Markts entfiel auf die Phthalate DINP (Diisononylphthalat) und DIDP (Diisodecylphthalat). DEHP verzeichnet jedoch unterdurchschnittliche Wachstumsraten und wird voraussichtlich weiter Marktanteile einbüßen. Dagegen erwarten die Analysten von Ceresana für DINP/DIDP und für Nicht-Phthalate einen Anstieg der Nachfragemengen von 3,6 %, bzw. 3,2 % pro Jahr.

Biegsame Kabelmantel

Sprießende Biokunststoffe: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Beutel, Säcke und Tüten

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Beim Symbol-Umweltthema Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff zeigen sich die ersten Auswirkungen der entsprechenden EU-Richtlinie: Die meisten Staaten der Europäischen Union haben mittlerweile Vorschriften, um den Verbrauch von Kunststoff-Tüten zu verringern. Ausgenommen von diesen Regelungen bleiben häufig Tragetaschen aus Papier, deren Hersteller nun die Gewinner der EU-Gesetzgebung werden könnten. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den gesamten europäischen Markt für Beutel, Säcke und Tüten untersucht. Dazu gehören auch Schwerlast- und Industriesäcke.

Mehr Engagement von Nachzüglern gefordert

Die Analysten von Ceresana erwarten, dass in Europa der Markt für Beutel, Säcke und Tüten aus Polyethylen-Folie, aus Folien sonstiger Kunststoffe, aus gewebten Kunststoff-Streifen (woven bags) sowie aus Papier im Jahr 2024 ein Volumen von ca. 8,77 Millionen Tonnen erreichen wird. Polyethylen ist dabei das mit Abstand am meisten verwendete Material. Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Reduzierung des Verbrauches von Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff ist nicht in allen Ländern gleichermaßen konsequent angegangen worden. Aktuell hat sich die EU-Kommission noch einmal an Griechenland, Italien, Polen sowie Zypern gewandt, um eine zielstrebigere Umsetzung anzumahnen. Die Ausgangslage und Dringlichkeit sind von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Positive Signale für Biokunststoffe

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