Sleepwell

"Umstellung auf Winterzeit ist Chance, Schlafgewohnheiten zu ändern “.

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SleepWELL-Gründerin mit Tipps für guten Schlaf nach der Uhr-Umstellung auf Winterzeit

Wenn im Herbst die Winterzeit zurückkehrt, ist das für viele wieder ein Grund zur Sorge und Kritik: Die 1980 zum Zwecke der Energieersparnis eingeführte Sommerzeit spare nicht wie politisch erhofft Strom, sondern störe die Nachtruhe. Dabei ist der auf dem Zifferblatt ablesbare Zeitenwechsel nur die „Spitze des Eisberges gewandelter Schlafbedingungen“, sagt Agnes Wehr, Entspannungs-Expertin und Geschäftsführerin der Agnivela GmbH (SleepWELL).

SleepWELL-Gründerin über zu viel Smartphone vor dem Schlafengehen

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Leg´ doch ´mal das Handy weg: Neue Studien zeigen, was den Schlaf von Teenagern stört, was ihn fördert.

„Viele Eltern haben es vermutlich geahnt und sind mit ihren Kindern in Streit geraten. Nun aber zeigen aktuelle Studien, dass die Screen time vor dem Schlafengehen den Schlaf tatsächlich stört“, so Agnes Wehr, Entspannungs-Expertin und Geschäftsführerin der Agnivela GmbH (SleepWELL).

Sie interpretiert die Forschungsergebnisse der Studien aus den USA und Europa vom Mai 2019: Das Blaulicht der Bildschirme von Smartphone, Laptop und Tablet hemmt den Schlaf. Wer dagegen tagsüber Sport treibt, findet leichter in eine Ruhezeit und profitiert davon mehr als sportabstinente Teenager. Der schlaffördernde Effekt lasse sich quantifizieren, interpretiert Agnes Wehr die Studie: Jede Stunde Sport mehr bedeute, dass Teenager ungefähr 20 Minuten früher ein- und 10 Minuten länger schlafen. Dagegen könne chronischer Schlafmangel das Risiko für Angstzustände und Depressionen erhöhen sowie die Konzentration mindern. Die Studie bilanziert: Die Zahl der Schlafstunden nehme ab, dagegen werde immer mehr Zeit vor Blaulicht-emittierenden Geräten zugebracht. Wehr: „Es ist erfrischend und erschreckend zugleich, wenn die US-Forscher zeigen, dass das Bauchgefühl stimmt.“

SleepWELL-Gründerin über IKEA-Studie zu Schlafgewohnheiten dies- und jenseits der Alpen

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„Offenbar ziehen meine Schweizer Landsleute lieber Schlafanzug und Nachthemd an“

„Es gibt offenbar einige durchaus bemerkenswerte Unterschiede im Schlaf dies und jenseits der Alpen“, kommentiert Agnes Wehr, Entspannungs-Expertin und Geschäftsführerin der Agnivela GmbH (SleepWELL), eine Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov und des Möbelhändlers IKEA zu den Schlafgewohnheiten ihrer Landsleute, verglichen mit denen von Deutschen und Österreichern. So finden 45 Prozent der Schweizer und 41 Prozent der Deutschen es gut, nackt zu schlafen, 23 bzw. 24 Prozent lehnen es jedoch ab. Dagegen glauben mehr, nämlich 55 Prozent der Österreicher, besser ohne Nachthemd und Schlafanzug zu schlafen: Austria im Adamskostüm. Nur 17 Prozent lehnen eine textilfreie Nachtruhe ab.
Auch das Schlafzimmer hat in der Schweiz und in Deutschland eine andere Bedeutung als in Österreich: Etwa jede dritter Schweizer und Deutsche wünscht sich öfter getrennte Schlafzimmer, aber nur jeder vierte Österreicher. Dabei zeigt Realität der Nacht, dass Deutsche eher als Schweizer und Österreicher allein sind mit Plumeau: 17 Prozent der Deutschen schlummern separat, (12 Prozent der Schweizer, 7 Prozent der Österreicher). In der Gegenprobe geben immerhin 67 Prozent der Deutschen an, regelmäßig das Bett mit Partner zu teilen. In Österreich sind es, so die Studie, 77 Prozent und 74 Prozent in der Schweiz.

SleepWELL-Gründerin über den Zusammenhang von Kreuzfahrten und Schlaf

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„Kreuzfahrt mit Traumschiffen – Schiff und Schlaf passen zusammen.“

2017 kamen 2,19 Mio. Passagiere an Bord der Kreuzfahrtschiffe. Das macht ein Plus von 8,4 Prozent gegenüber 2016 so die aktuelle Studie des Internationalen Kreuzfahrtverbandes CLIA und des Deutschen Reiseverbandes.

„Diese hohe Akzeptanz kommt nicht von ungefähr. Kreuzfahrten sind auch gut für Entspannung“, sagt Agnes Wehr, Entspannungs-Expertin und Geschäftsführerin der Agnivela GmbH (SleepWELL). „Kreuzfahrtschiffe heißen ja nicht umsonst auch Traumschiffe. Wenn Kreuzfahrtschiffe sich in den Wellen wiegen, fördert das die Entspannung in der Tiefschlaf-Phase.

Wehr verweist dazu auf eine Studie: Ein schweizerisch-französisches Forscherteam untersuchte, ob sanftes Schaukeln auf einem Kreuzfahrtschiff das Einschlafen fördert und die Tiefschlaf-Phasen verlängert. Die Studie wurde an Land experimentell in einem Schlaflabor geprüft, um das Schaukeln eines Schiffes bei leichtem Seegang zu simulieren. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass weiche Hin- und Her-Bewegungen im schwingenden Bett positiv aufgenommen wurden. Die Forscher gehen davon aus, dass die monotonen Bewegungen eine Synchronisierung im Gehirn auslösen oder fördern, so dass der natürliche Schlafrhythmus gestärkt wird: „Schaukeln induziert einen beschleunigten Übergang in einen eindeutigen Schlafzustand und kann den Schlaf verbessern“.

„Schlaf und Nickerchen sind keine verlorene Zeit, sondern auch zum Lernen nutzbar“.

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SleepWELL-Gründerin über Lernen im Tiefschlaf als Zeitfenster für Lernen und Entspannung“

Bislang herrscht die Lehrmeinung vor, dass das Lernen neuer Informationen - etwa unbekannter Vokabeln - im Tiefschlaf kaum möglich sei. Es fehlten die notwendigen neurologischen Bedingungen. Allerdings würden die in der Wachzeit angeeigneten neuen Informationen im Schlaf rekapituliert und so vertieft. Nun hat ein Forscherteam in Bern herausgefunden, dass Menschen selbst im Tiefschlaf Vokabeln einer Fremdsprache lernen können und sich an diese am Morgen erinnern.

„Das könnte zeigen. dass die Schlafphase und besonders der Abschnitt des Tiefschlafes keine verlorene Zeit sein muss. Wer sich darauf einstellt, kann seinen Schlafrhythmus so einstellen, dass die Schlaf- als Bildungszeit nutzbar ist. So hatten meine Landsleute festgestellt, dass im Tiefschlaf fremdsprachliche Vokabeln sowie deren deutsche Übersetzung gelernt und im Wachzustand unbewusst wieder abgerufen werden konnten“, sagt die Schweizerin Agnes Wehr, Entspannungs-Expertin und Geschäftsführerin der Agnivela GmbH (SleepWELL).

SleepWELL-Gründerin über eine US-Studie zu Schlafstörungen in Krankenhäusern

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„Mehr Schlaf in der Klinik kann schneller wieder gesund machen“

In einer Anfang 2019 veröffentlichten Studie untersuchten Mediziner der University of Chicago die Auswirkungen nächtlicher Schlafunterbrechungen auf Patienten und Möglichkeiten zur Verbesserung des Schlafes. Zentrale Störmomente sind die nächtliche Puls- oder Fiebermessung, die Verabreichung von Medikamenten oder die Blutabnahme. Die - offenkundigen – Ergebnisse fanden Eingang in Handlungsanleitungen für Ärzte, Ärztinnen und PflegerInnen. Auf Basis der Elektronischen Patientenakte, Electronic Health Report (EHR) wurden sie durch Nudges („sanfte Anstöße“) angeregt, wie der Schlafmangel im Krankenhaus reduziert und Schlaf der Patienten verbessert werden kann. In der Studie „Sleep for Inpatients: Empowering Staff to Act (SIESTA) wurde die Methode des Nudging genutzt, um das Klinikpersonal mehr oder weniger deutlich darauf hinzuweisen, Standards im Verhalten zu überdenken und zu verändern. SIESTA zielt darauf ab, Störungen zu vermeiden, z. B. Patienten über Nacht zu wecken, um Vitalfunktionen zu messen oder nicht dringende Medikamente zu verabreichen.

Agnes Wehr, Entspannungsexpertin und Europa -Verantwortliche für das Schlafelixier SleepWELL: „Wer alle ein bis zwei Stunden geweckt wird, gibt dem Körper keine Chance, sich auszuruhen und zu heilen. Wichtig ist nicht nur die medizinische Versorgung, auch eine schlaffreundliche Umgebung in Krankenhäusern.“

Deutschland-Chefin von SleepWell über die US-Studie zum Zusammenhang von kollegialem Arbeitsfeld und Schlafstörungen

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„Wenn der ruppige Job verantwortlich ist für Schlafmangel von Paaren“

Wenn Kollegen und Kolleginnen am Arbeitsplatz für Stress und Unzufriedenheit sorgen, dann wirkt sich das über den Arbeitstag hinaus auf den Schlaf aus“, so eine aktuelle Studie aus den USA, die jetzt das Magazin Occupational Health Science veröffentlicht hat. So nehmen Menschen ihren Arbeitsstress nicht nur mit nach Hause, um ihn in der Freizeit zu kompensieren. Sie stehen auch noch nachts unter dem Einfluss eines ruppigen Umgangstones von Vorgesetzten oder des unfreundlichen Miteinanders durch Kollegen.

Dabei ist nicht nur der einzelne Arbeitnehmer betroffen, der diese Balance von Schlaf und Stress für sich allein austrägt. Auch der Partner und die Partnerin sind betroffen. Die US-Studie untersuchte dazu die Schlafgewohnheiten von 305 Paaren in verschiedenen Berufen. Dabei zeigte sich, dass der Berufsstress bei beiden Partnern Schlafstörungen auslösen kann. Der eine Partner ist beunruhigt wegen des Job; der/die andere macht sich – empathisch gesteuert – Sorgen um den Partner – weil der unter dem Job leidet und keinen Schlaf findet.

Agnivela GmbH („SLEEP well“) stellt US-Studie zur Zunahme von Kurzschlaf vor

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Smartphone-Nutzung mindert Dauer und Qualität des Schlafes

Wer im Bett vor dem Einschlafen das Smartphone benutzt, schläft weniger und der Schlaf ist weniger erholsam. Das zeigt eine aktuelle Studie der T. Denny Sanford School/ Arizona State University. Die Basis liefert der National Health Interview Survey von 2004 bis 2017. Danach hat bei Amerikanern der „kurze Schlaf" zugenommen. Als „Kurzschlaf“ wurde eine Dauer von sechs oder weniger Stunden innerhalb von 24 Stunden definiert. Ein „angemessener Schlaf" dauere sieben bis acht, ein "langer Schlaf" neun oder mehr Stunden.

Dabei sei in den USA die Zahl der „Kurzschläfer“ seit 2012 um 4 Prozent gestiegen. Eine der plausiblen Ursachen sei der zunehmende Gebrauch von Smartphones. Viele Menschen benutzen ihr Smartphone vor dem Schlafengehen, sie schauen direkt in helles Licht. Dies irritiere den Körper, sagen die US-Forscher. Ihm werde signalisiert, dass es noch tagsüber ist und dass er noch wach sein sollte. Die Konsequenz: Eine künstlich reduzierte Schlafzeit und ein unruhiger Schlaf. Dies habe eventuell sogar Folgen für die körperliche Gesundheit, die Geselligkeit und die Arbeitsleistung. Zu wenig Schlaf könne auf das Immunsystem wirken und das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer und Demenz erhöhen. Schlaf „reinige das Gehirn“, so die Forscher. Studien wie die der Stanford University oder der Washington Medical School sehen einen Zusammenhang von Schlafstörungen und Demenz.