Südamerika

Afrikanische Traditionen in Südamerikas Naturparadies – Guyanas Erbe liegt auch auf dem Schwarzen Kontinent

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Mettmann – Bei all der überwältigenden Natur, die den Besucher Guyanas während seiner Touren durch unberührten Regenwald in Beschlag nimmt, vergisst man eines allzu schnell: Es gibt hier neben dieser unsagbaren Vielfalt an Flora und Fauna auch noch Menschen, die das Land prägen. Damit sollen an dieser Stelle einmal nicht jene indigenen Stämme gemeint sein, die im Landesinneren Touristen in selbst betriebenen Lodges beherbergen und auf Ausflügen in die Wildnis kenntnisreich über alles Leben im Dschungel informieren.

Es geht hier vielmehr um den Teil der Bevölkerung, der nach den Guyanern mit indischen Wurzeln die größte Gruppe stellt. Knapp ein Drittel der gut 750.000 in dem südamerikanischen Land lebenden Menschen haben afrikanische Vorfahren. Die direkte Verbindung zum Schwarzen Kontinent mag bei den meisten viele Generationen zurückliegen, gleichwohl zeigt sie sich häufig und ganz offenkundig. Vor allem bei den verschiedenen, alljährlich stattfindenden traditionellen Gebräuchen und Festen wie den Trankopferzeremonien und der Soiree (31. Juli), dem Emanzipationstag (1. August) oder während der Maafa-Feierlichkeiten (12. Oktober).

Trankopferzeremonien und Soiree

Historische Perlen im Regenwald – Neben eindrucksvoller Natur bietet Guyana auch Zeugnisse seiner Kulturgeschichte

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Mettmann – Zugegeben, ein Trip nach Guyana ist ohne den Besuch der fantastischen Kaieteur Falls kaum vorstellbar. Gleichwohl gibt es neben diesem einzigartigen Wasserfall und der beeindruckenden, zumeist noch unberührten Natur des südamerikanischen Landes weitere touristische Spots, die einen Besuch lohnen. Auch dann, wenn sie auf den ersten Blick vielleicht weniger spektakulär erscheinen. Schließlich verfügt Guyana über eine abwechslungsreiche Geschichte. Inklusive einer kolonialen Vergangenheit, die ihre Spuren hinterlassen hat. Wer sich auf die Suche macht, wird mit einem besonderen guyanischen Reiseerlebnis belohnt:

1. Fort Nassau
Bis Ende des ersten Viertels des 17. Jahrhunderts gründeten die Holländer Kolonien in Berbice und Essequibo. Über diese Zeit hat Fort Nassau, ursprünglich ein niederländischer Handelsposten an der Mündung des Berbice Flusses, auch heute noch interessante Geschichten zu erzählen, obwohl es 1763 während des Sklavenaufstands weitgehend zerstört wurde. Dieses Ereignis ist für die guyanische Geschichte von erheblicher Bedeutung, da es oft als „Wiege der Revolution“ bezeichnet wird. Zu den wenigen, heute noch zu sehenden Überresten des Forts zählen Grabbeete, die Ziegelstufen z.B. der Waffenkammer, die Ruinen der Brücke und der lutherischen Kirche.

Guyana erneut als Top-Eco-Destination ausgezeichnet

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Mettmann – Nach der im März auf der ITB in Berlin erfolgten Wahl zur Nummer 1 bei den weltweiten Eco-Tourismuszielen durch die Green Destination Foundation wurde Guyana nun erneut mit einem prestigeträchtigen
Eco-Preis ausgezeichnet. Auf der morgen in London zu Ende gehenden Tourismus-Messe „Experience Latin America“ erhielt die südamerikanische Destination den „Best in Sustainable Tourism Award“ der Latin Travel Association (LATA). Letztere ist ein Zusammenschluss von mehr als 340 britischen Unternehmen und südamerikanischen Destinationen, die sich dem Tourismus in dieser Region verschrieben haben.

Mit den LATA-Awards werden bereits in der 9. Ausgabe Personen, Unternehmen und Reiseziele ausgezeichnet, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung des nachhaltigen Tourismus nach Lateinamerika geleistet haben. Vergeben von einer Expertenjury würdigen die LATA Achievement Awards Initiativen und Bemühungen der Tourismusbranche, die lateinamerikanische Region näher an Europa heranzuführen.

Die Jury kürte Guyana zum Gewinner im Segment Sustainable Tourism für seine „beeindruckenden nachhaltigen Tourismuspraktiken, die die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern, zur Wahrung lokaler Traditionen und Bräuche beitragen, einen kohlenstoffarmen Lebensstil fördern und den indigenen Gemeinschaften eine Lebensgrundlage bieten.“

So schmeckt Guyana: Bunter Bevölkerungsmix spiegelt sich in der Küche wider – Karibische und indische Einflüsse – Cassava dominiert das Hinterland

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Mettmann – Es gibt nicht wenige Weitgereiste, die behaupten, ein Land erschließe sich einem vor allem beim Essen. Farbe, Duft und Geschmack landestypischer Gerichte würden mehr über eine Destination verraten, als der beste Reiseführer. Eine steile These, die aber sicherlich mehr als ein Körnchen Wahrheit beinhaltet. Wer mit offenen Sinnen über die Märkte Indiens, durch die Garküchen Chinas oder die Food Stalls Singapurs geschlendert ist, hat bereits eine Menge gelernt über die Kultur dieser Völker.

Kulinarische Erfahrungen sorgen auch in Guyana für nachhaltige Erkenntnisse. Das Land im Norden Südamerikas gilt als Schmelztiegel zahlreicher Völker und Kulturen. Ein „Cuvée“, der sich hauptsächlich zusammensetzt aus Menschen mit indischen (43 %) und afrikanisch-kreolischen (30 %) Wurzeln, abgerundet durch europäische sowie chinesische Nuancen. Seine besondere Note erhält dieser bemerkenswerte Mix allerdings durch die indigenen Gruppen, die immerhin rund 9 % der Bevölkerung Guyanas ausmachen.

Proindex Capital Invest: Abwässer in Paraguay

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Täglich fließen etwa drei Millionen Liter Abwässer in den Rio Paraguay – was das für die Umwelt bedeutet, erklärt die Proindex Capital Invest

Suhl, 22.02.2019. „Die Hauptstadt Paraguays, Asunción, ist die einzige Hauptstadt in den südamerikanischen Ländern, die keine vernünftige Kläranlage besitz. So gelangen täglich etwa 3.000 Kubikmeter Abwässer in den Rio Paraguay. Das stellt eine enorme Belastung für die Umwelt dar“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest. Die Daten liegen dem staatlichen Unternehmen für sanitäre Dienstleistungen in Paraguay vor. Demnach gelangen lediglich nur 2% des Wassers in Spezialanlagen, wo sie dekontaminiert werden. „Eigentlich sollte gewährleistet sein, dass mindestens 50% der Abwässer in eine Kläranlage gelangen“, betont Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter und bezieht sich dabei auf Zahlen der Vereinten Nationen, die für südamerikanische Länder eine Agenda für eine nachhaltige Entwicklung vorsehen. Diese soll bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden.

Unterdessen betonen Nichtregierungsorganisationen wie World Wide Fund for Nature (WWF), dass die Abwässer in Paraguay mit schweren Folgen für Flora und Fauna verbunden sind. „Auch die Lebensqualität der Einwohner wird dadurch selbstverständlich eingeschränkt. So könnte ein Bad im Rio Paraguay beispielsweise gesundheitsschädliche Folgen haben. Außerdem bedeutet verseuchtes Fischwasser auch Fischsterben“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter.

Proindex Capital AG über Paraguays Gesetz gegen Staatenlosigkeit

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Paraguay hat ein Gesetz gegen Staatenlosigkeit verabschiedet – Andreas Jelinek klärt auf

Suhl, 06.09.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG mit einem neuen Gesetz in Paraguay, welches gegen die Staatenlosigkeit vorgehen soll. „Der Kongress hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, welches die Rechte von staatenlosen Menschen schützt und zur Erleichterung der Einbürgerung beitragen soll. Paraguay hält sich damit an die Forderung der Vereinten Nationen, die sich mit ihrer Kampagne "#IBelong" zum Ziel gemacht hat, Staatenlosigkeit bis zum Jahr 2024 zu beenden“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Demnach seien die Mitglieder der Nationalen Kommission für Flüchtlinge in Paraguay nun dafür zuständig, staatenlose Bevölkerungsgruppen zu identifizieren. Auf lange Sicht soll laut Kongress der Schutz staatenloser Personen optimiert werden. „Staatenlosigkeit soll langfristig verhindert werden. Beispielsweise sollen bürokratische Prozesse vereinfach werden, indem im Ausland geborene Kinder paraguayischer Eltern automatisch deren Staatsbürgerschaft erhalten- Dafür müssen sie nicht nach Paraguay ziehen“, erklärt Jelinek weiter.

Proindex Capital AG: Paraguay holt auf

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Worin die Stärken des südamerikanischen Landes Paraguay liegen

Suhl, 14.07.2016. „Wer an Südamerika denkt, insbesondere an die anstehenden Olympischen Spiele, hat sofort Brasilien auf dem Schirm“, sagt Andreas Jelinek, Vorstand der Proindex Capital AG, die seit Jahren in Südamerika investiert ist. Nahezu endlos lange Strände, ein Lebensgefühl, bei dem sich sofort ein Wohlbefinden einstellt. Doch die Realität heißt auch, dass die brasilianische Landeshauptstadt Rio de Janeiro darum kämpft, die Olympischen Spiele überhaupt austragen zu können. Die Kassen sind leer, mehr als das, staatliche Zuschüsse sollen über diese Situation hinweg helfen.

Auch Argentinien konnte vor Jahren darauf vertrauen, dass seine Gläubiger Kredite nicht geltend machen. Das südamerikanische Land hat sich inzwischen gefangen und gilt als wichtiger Partner im Interessenverbund Mercosur.

Kaum auf dem Schirm hat man Paraguay. Zu Unrecht, wie die Zahlen zeigen. Zwar hat das südamerikanische Binnenland Paraguay noch keine Entwicklungszahlen wie Brasilien oder Argentinien vorzuweisen, aber die wirtschaftliche Entwicklung läuft seit Jahren stetig. Und das mit einem ausgeglichenen Haushalt, was bewundernswert ist für ein südamerikanisches Land. „Nun konnte Paraguay auch Boden gut machen im Hinblick auf seine Lebensqualität“, meint der Vorstand der Proindex Capital AG.