Teductil

Nachgeforscht: Nutzen und Risiken gängiger Schlankheitsmittel

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Personen, die in der Apotheke oder im Internet Schlankheitspräparate wie Xenical, Alli und Reductil kaufen, erwarten im Hinblick auf die Figur oftmals Wunderdinge. In Wirklichkeit ist der Effekt der Wirkstoffe für gewöhnlich minimal. Genauer betrachtet, sind viele Diät-Pillen eher schädlich als nützlich. Wir haben nachgefragt, welche Präparate es gibt, ob sie erwartungsgemäß wirken und wo die Gefahren lauern.

Im Allgemeinen wird zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten unterschieden. Nahrungsergänzungen sind in der Regel pflanzliche Produkte, die, im Gegensatz zu pharmakologischen Substanzen, keine behördliche Genehmigung benötigen. Manche sind weder auf ihre Wirkung noch auf ihre Unschädlichkeit geprüft worden. Die Konsumenten sind oftmals nicht in der Lage, zu beurteilen, ob ein Erzeugnis unter die Nahrungsergänzungsmittelverordnung oder das Arzneimittelgesetz fällt. Zusätzliche Verwirrung stiftet der Umstand, dass auf US-Webseiten zahlreiche Präparate als Nahrungsergänzungsmittel kategorisiert sind, die in der EU zu den Arzneimitteln zählen.

Diätergänzungen wie Koffein-, Mate- und Guaraná-Extrakte gibt es in der Apotheke sowie im Fachhandel für Sporternährung. Tests zeigen, dass sie in der Regel nutzlos sind. Im Hinblick auf das Körpergewicht haben sie in den allermeisten Fällen keine nachweisbare Wirkung. Die angeblich durchschlagenden Effekte existieren ausschließlich in der Fantasie der jeweiligen Werbefachleute.