Wahrsager

„Super-Seher“ stellen gute Lebens-Prognosen

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Während in Deutschland der Glaube an das wissenschaftliche Expertentum, eine akademische Ausbildung und jahrzehntelange Berufserfahrung fixiert bleibt, machen sich Wissenschaftler im Ausland auf, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Sie machen die Probe aufs Exempel: Vergleich statt Meinung, Statistik statt Glaube. Wer trifft aber nun tatsächlich die besseren Zukunftsprognosen?
Das Good Judgment Project ermittelt in 2011 in einer Studie, „wie Weisheit der Masse nutzbar“ gemacht und „das Weltgeschehen prognostiziert“ werden kann. Eine Gruppe „Normalos“ – also Menschen, die nicht zur Elite gehören – sticht überraschend die Spezialisten in der ersten Runde aus. Erst im weiteren Verlauf konnte eine der drei Expertengruppen mithalten. Im Ergebnis sind aber letztendlich nur eine (weitere) Theorie und zehn Handlungsempfehlungen für alle Menschen entwickelt worden. Und diese zielen alle darauf ab, den Verstand noch(!) mehr zu nutzen als ohnehin schon. Das allerdings wundert niemanden ...
Doch warum hat es niemanden interessiert, wie(!) die "Normalos" zu ihrem Wissen gelangten? Im Studien-Protokoll klingt es fast ein wenig schüchtern an: Diese Leute unterscheiden sich u.a. in ihrer Einstellung zum Lebens, Ansichten und in ihrer inneren Haltung – sagen wir doch einfach „Herz“ dazu. Sie nehmen sich selbst zwar wichtig, aber eben auch die anderen …