ZNS

Schüttellähmung

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Die Erkrankung "Parkinson" wurde erstmals vom englischen Arzt James Parkinson (*11.04.1755, †21.12.1824) im Jahre 1817 in der Monographie "An Essay on the Shaking Palsy (Eine Abhandlung über die Schüttellähmung)" beschrieben. James Parkinson wies auf das langsame Fortschreiten der Krankheit hin und vermutete eine Störung des Rückenmarks im Halswirbelbereich.

Seit der Antike sind die Symptome der Parkinson-Erkrankung aber schon bekannt. Mit scharfer Beobachtungsgabe beschrieb James Parkinson die wichtigsten Symptome der später nach ihm benannten Krankheit.
Aus den Jahren 1500 bis 1000 vor Christi finden sich Hinweise auf Erkrankungen, die Symptome wie Zittern, Steifheit und Bewegungsstörungen zeigten (ayurvedischen Schriften).
Auch in griechischen und römischen medizinischen Schriften befinden sich Eintragungen auf Krankheiten mit Zittern und Bewegungsstörungen.
Sylvius de la Boe erkannte im 17. Jahrhundert den Unterschied zwischen verschiedenen Formen des Zitterns (Ruhetremor, Intentionstremor).

Parkinson besser verstehen
Autorin: Jutta Schütz
Paperback - 100 Seiten
ISBN-13: 9783752839043
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 13.07.2018
Sprache: Deutsch
erhältlich als:
BUCH 7,99 € E-BOOK 5,99 €

Parkinson besser verstehen

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Die Lewy-Körperchen-Demenz ist deutlich seltener als die Alzheimer-Demenz.

Die geistigen Leistungsfähigkeiten schwanken in Kombination mit Parkinson-Syndromen wie Muskelsteifheit, Zittern, langsame Bewegungen, gebeugte Haltung sowie Gehstörungen.
Die Symptome treten überwiegend erst nach dem 60. Lebensjahr auf.

Im frühen Krankheitsprozess kann der Patient schon Dinge sehen, die nicht vorhanden sind.
Die Demenz ist durch diese visuellen Halluzinationen nicht einfach festzustellen.
Die Fähigkeiten sowie das Gedächtnis des Patienten bleiben oft lang in Ordnung, aber der Grad der Demenz wechselt pro Tag.

Lewy-Körperchen sind abnorme Eiweißablagerungen in den Nervenzellen. Besser erklärt: In den Nervenzellen des Gehirns lagern sich Eiweißreste ab, die nicht richtig abgebaut werden. Die schädlichen Eiweißablagerungen stören den Stoffwechsel der Nervenzellen im Gehirn.
Bei Parkinson-Erkrankten befinden sich die Eiweißablagerungen in der Substantia nigra (Substantia nigra bezeichnet einen Teil des Gehirns).

Multiple Sklerose besser verstehen

Unterschiedliche kognitive Leistungsstörungen bei MS

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Menschen, die an Multiple Sklerose erkranken, haben individuell sehr unterschiedliche kognitive
Leistungsstörungen.

Kognitive Fähigkeiten sind Gehirnfunktionen (Fähigkeiten), die mit Strukturierung und schlussfolgerndes Urteil bildendes Denken, Wahrnehmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Rechenfähigkeit, Planen und Probleme lösen, zu tun haben.
Diese Fähigkeiten helfen uns, den Alltag zu bewältigen, auch wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen.
MS`ler sind sehr unterschiedlich von kognitiven Leistungsstörungen betroffen.
Es leiden aber nicht alle Menschen mit MS (Multiple Sklerose) an kognitiven Störungen. Wenn jedoch Erinnerungsvermögen, Arbeitsgedächtnis und Co. eingeschränkt sind, dann kann die Lebensqualität der Betroffenen stark sinken.

Was bedeutet das Wort: Kognitiv

Das Wort „kognitiv" leitet sich von dem Latinischen Wort „cognoscere" ab.

Dieses Wort bedeutet:
• Bemerken
• Erkennen

Es ist oft „das Denken“ in einem umfassenden Sinne gemeint.

Zu kognitive Fähigkeiten zählen:
• Aufmerksamkeit
• Wahrnehmung
• Lernen
• Erinnerung
• Probleme lösen
• Kreativität
• Orientierung
• Argumentation
• Imagination
• Glauben
• Wille
• Emotionen
• Planen
• Introspektion

FATIGUE bei Multiple Sklerose

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Das Wort Fatigue bedeutet: Müdigkeit oder Erschöpfung und stammt aus dem französischen Sprachgebrauch.

Die Beschwerden sind ungewöhnliche Müdigkeit schon nach geringer körperlicher sowie geistiger Anstrengung.
Das Symptom „Fatigue“ ist eines der häufigsten Symptome bei Multiple Sklerose.
Es wird angenommen, dass mehr als 60% der MS-Patienten darunter leiden.
Die Erkrankten sind schon nach geringen körperlichen oder geistigen Anstrengungen rasch erschöpft und fühlen sich müde und abgespannt.
Es wird oft berichtet, dass die Fatigue vor allem bei hohen Außentemperaturen oder in akuten mentalen oder emotionalen Stresssituationen auftritt.
Wenn MS-Patienten sich bei Hitze in kühle Räume aufhalten, bessert sich die Fatigue häufig.

Hilfe gibt es auch durch spezielle Kühlwesten, die schnell eine Abkühlung verschaffen kann.
Außerdem unterstützen regelmäßige Ruhepausen im Tagesablauf.

Ist ein Virus verantwortlich für die Parkinson-Krankheit?

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Bis heute gibt es keinen bedeutenden Hinweis, dass die Parkinson-Krankheit von einem Virus (oder einem anderen infektiösen Organismus) verursacht wird.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist Parkinson NICHT übertragbar.
Die Parkinson-Krankheit ist in nur sehr wenigen Fällen erblich. Die Krankheit wird aber nicht von den Eltern vererbt - allerdings nimmt man an, dass das Zusammenspiel mehrerer Erbanlagen verschiedene Menschen anfälliger macht, an Parkinson zu erkranken.
Zurzeit wird noch vermutet, dass gewisse Giftstoffe, die möglicherweise im Körper selbst entstehen, die Zellen der Substantia nigra schädigen können. Es könnte sein, dass eine erbliche Störung im Abbau dieser Giftstoffe auch zur Entstehung der Parkinson bei trägt.
Es wird immer noch diskutiert (Hypothese vom oxidativen Stress), dass eine schädigende Wirkung von aggressiven Sauerstoffverbindungen, die im körpereigenen Stoffwechsel entstehen, mit verantwortlich ist.

Mehr Infos gibt es im Buch:
Parkinson besser verstehen
Autorin: Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 9783752839043
Paperback
100 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.07.2018
Sprache: Deutsch
erhältlich als:
BUCH 7,99 € E-BOOK 5,99 €

Positive Impulse für Multiple Sklerose

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Wenn man mit der Diagnose MS konfrontiert wird, ist man zuerst in einem Schockzustand. Heute weiß man, dass diese Krankheit in den meisten Fällen nicht tödlich ist.
Die Lebenserwartung ist nicht direkt beeinträchtigt.

Es ist wichtig, dass man lernt, diese Krankheit zu akzeptieren und mit dem Verlauf der Krankheit zu leben. Hier hilft das positive Denken, auch wenn dies MS-Kranken zu Anfang sehr schwer fällt.
Das positive Denken hat vielleicht keinen direkt messbaren Einfluss auf die Erkrankung, doch das eigene Selbstbild und Selbstwertgefühl können damit positiv beeinflusst werden.

Die Parkinson-Krankheit

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Die Parkinson-Krankheit ist bis heute nicht heilbar und auch nicht aufzuhalten, die Symptome lassen sich aber in der Regel mit Medikamenten, die den Dopaminmangel ausgleichen, sehr gut behandeln.

Bei der Parkinson-Krankheit sollte man auf die Nebenwirkungen achten, vor allem, wenn es sich doch nicht um die Parkinsonkrankheit handelt.
Diese Medikamente sind dazu da, um die Beweglichkeit wiederherzustellen und die sogenannte Schüttellähmung (Parkinson) zu stoppen. Dabei verursachen sie Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Kreislaufprobleme sowie Halluzinationen. Es wurde schon beobachtet, dass die Medikamente auch zu einer Spiel- und Kaufsucht führen können.

Wird die Diagnose "Parkinson-Krankheit" einmal in den Krankenakten geführt, wird dies auch von weiterbehandelnden Ärzten kaum mehr hinterfragt!

Die Ärzte führen das Fehlen der typischen Symptome dann auf die Wirkung der Medikamente zurück.
Daher ist es sehr wichtig, die Diagnose PARKINSON von Anfang an zu sichern!
Dadurch kann man Fehlbehandlungen vermeiden und frühzeitig mit einer "an das Krankheitsstadium angepassten Therapie" beginnen.

Es gibt ähnliche Symptome wie bei Parkinson, diese können Nervenerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Altershirndruck oder essentielle Tremor hervorrufen.

Lernen Sie MS besser verstehen

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Die Krankheit MS gilt heute immer noch als unheilbar.

Kortison hat sich während des akuten Schubs bewährt. Es ist entzündungshemmend und hat auch eine unterdrückende Wirkung auf das Immunsystem.
Bei der Entwicklung von Läsionen spielen Zytokine eine zentrale Rolle. Zytokine, die sich bei MS am besten als Therapeutika bewährt haben, sind die Interferone.
Auch die immunmodulatorische Therapie wird häufig bei MS eingesetzt.

Seit ein paar Jahren wird eine neue Therapie eingesetzt: Die Plasmapherese, auch Blutwäsche genannt. Sie kommt aber nur unter bestimmten Voraussetzungen in Frage.
Die Spastik kann durch eine Medikamentengabe (Muskelrelaxantien) gehemmt werden. Intrathekale Baclofentherapie ist eine gute Möglichkeit.
Die konservative Behandlung mit Physiotherapie, Ergotherapie sowie auch von Logopädie ist ein wichtiger Teil. So kann sie muskuläre Probleme lindern und vorbeugen.

Es gibt auch eine Reihe von speziellen Therapiearten wie:
• Bobath-Konzept (auf neurophysiologischer Basis)
• Hippotherapie (therapeutisches Reiten)
• Beckenbodengymnastik
• Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training.

Parkinson-Symptome

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Es gibt Parkinson-Symptome, die sind sichtbar – andere nicht.

An Parkinson erkrankte Menschen haben oft Schwierigkeiten, bestimmte Symptome dieser Krankheit oder anderen Ursachen zuzuordnen.
Sollten Sie oder ein Angehöriger, Freund oder Kollege ein neues Krankheitszeichen entdecken, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
Zum Beispiel können verschiedene Schlafprobleme auch einer Parkinson-Krankheit zugeordnet werden.
Auch Depressionen sowie Angststörungen gehören zu den Symptomen der Parkinson-Krankheit. Die Parkinson-Krankheit kann durchaus depressive Verstimmungen auslösen.
Die Krankheit Parkinson kann auch bewirken, dass das Stimmvolumen geringer und die Sprache undeutlicher wird. Das Problem tritt bei der Koordinierung des Atems auf. Die Patienten haben Schwierigkeiten, immer im gleichen Tempo zu sprechen. Hier kann ein Logopäde weiter helfen.
Auch kann der Geruchssinn leiden. Dieses Symptom zählt oft zu den ersten Krankheitsmerkmalen.
Manche Patienten haben kognitive Probleme und leiden unter Gedächtnisverlust, haben Schwierigkeiten mit der Konzentration oder sind nicht mehr Multitasking.

Mehr Infos gibt es im Buch:
Parkinson besser verstehen
Autorin: Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 9783752839043
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Sprache: Deutsch
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BUCH 7,99 € E-BOOK 5,99 €

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