Retzer Industry stellt Position zum Verkaufsverfahren bei Krewel-Meuselbach klar

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Retzer Industry stellt Position zum Verkaufsverfahren bei Krewel-Meuselbach klar
Elke Retzer und Prof. Dr. Oleg Retzer von Retzer Industry (Das Bild wurde mit KI bearbeitet.)

Eitorf, 11. August 2026. Retzer Industry stellt seine Position zum Verkaufsprozess des Krewel-Meuselbach-Areals in Eitorf klar. Das Unternehmen widerspricht der Darstellung, es habe sich wissentlich an einem Bieterverfahren um die Immobilie beteiligt.

„Für uns waren die Gespräche konkrete Kaufverhandlungen und keine Teilnahme an einem Bieterverfahren. Unsere Haltung war und ist eindeutig: Retzer Industry beteiligt sich grundsätzlich nicht an Bieterverfahren bei Immobilienprojekten dieser Größenordnung“, erklärt Prof. Dr. Oleg Retzer, Geschäftsführer von Retzer Industry.

Retzer Industry hatte bereits im Vorfeld schriftlich klargestellt, dass sich das Unternehmen nicht an einem Bieterverfahren beteiligt. Vor diesem Hintergrund verstand das Unternehmen die anschließend geführten Gespräche und die Abgabe eines Kaufangebots als individuelle Kaufverhandlungen.

„Uns war selbstverständlich bewusst, dass ohne eine vereinbarte Exklusivität auch Gespräche mit anderen Kaufinteressenten geführt werden konnten. Das ist für uns aber nicht gleichbedeutend mit der Teilnahme an einem Bieterverfahren. Eine solche Teilnahme hatten wir zuvor ausdrücklich und schriftlich ausgeschlossen“, betont Retzer.

Die Formulierung „Kauf gegen Gebot“ in einem Exposé verstand Retzer Industry als Aufforderung, ein Kaufangebot für die Immobilie abzugeben. Einen Hinweis darauf, dass die geführten Verhandlungen Teil eines konkurrierenden Bieterverfahrens sein sollten, leitete das Unternehmen daraus nicht ab.

Kaufvertragsentwurf lag bereits vorDie Entscheidung, das Kaufangebot Ende Juli zurückzuziehen, hatte nach Angaben von Retzer Industry nicht mit dem Auftreten eines weiteren Kaufinteressenten als solchem zu tun. Ausschlaggebend war vielmehr die aus Sicht des Unternehmens fehlende Transparenz über den weiteren Verlauf des Verkaufsprozesses.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Über den eingeschalteten Makler lag Retzer Industry ein Kaufvertragsentwurf vor. Parallel hatte das Unternehmen ein Entwicklungskonzept erarbeitet und Gespräche mit konkreten Mietinteressenten geführt. Für Retzer Industry dokumentierte dieser Stand einen auf den Abschluss ausgerichteten Verkaufsprozess.

„Dass es weitere Interessenten geben konnte, war uns bewusst. Darum ging es bei unserem Rückzug nicht. Nach dem bisherigen Verlauf und dem vorliegenden Kaufvertragsentwurf gingen wir davon aus, dass der Verkauf mit uns konkret vorbereitet wurde. Als sich die Rahmenbedingungen aus unserer Sicht grundlegend änderten, fehlte uns die notwendige Verlässlichkeit für eine weitere Beteiligung“, erklärt Retzer.

Industriestandort Eitorf langfristig denkenRetzer weist zugleich den Eindruck zurück, das Interesse am Krewel-Meuselbach-Areal diene dazu, eine möglichst starke Stellung bei Industrieflächen in Eitorf aufzubauen. Im Mittelpunkt stehe vielmehr der Erhalt und die langfristige wirtschaftliche Entwicklung der vorhandenen Industriestandorte.

Mit dem ehemaligen Schoeller-Gelände, Krewel-Meuselbach und perspektivisch den Flächen von ZF verfügt Eitorf über große, industriell geprägte Areale. Sie weisen gewachsene Strukturen und Infrastruktur auf, die für eine industrielle Nutzung von besonderem Wert sind. Aus Sicht von Retzer Industry sollten sie deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Eine abgestimmte Entwicklung eröffnet die Möglichkeit, Infrastruktur, Logistik, Energieversorgung und Flächennutzung wirtschaftlich sinnvoll miteinander zu verbinden und langfristig auszulasten.

„Für uns geht es darum, diese industriellen Standorte zu erhalten und langfristig wirtschaftlich zu nutzen. Werden solche Flächen dauerhaft einer anderen Nutzung zugeführt, gehen industrielle Standortpotenziale verloren, die sich nicht ohne Weiteres an anderer Stelle neu schaffen lassen. Deshalb gilt es, Schoeller, Krewel-Meuselbach und perspektivisch ZF im Zusammenhang zu betrachten“, erklärt Retzer.

Hinweis für Redaktionen:

Für Rückfragen und Hintergrundgespräche steht Prof. Dr. Oleg Retzer gerne zur Verfügung. Auf Wunsch können Medienvertretern Unterlagen, die den dargestellten Ablauf und die Kommunikation dokumentieren, im Rahmen eines persönlichen Gesprächs zur Einsicht vorgelegt werden.

Bildunterschrift: Elke Retzer und Prof. Dr. Oleg Retzer von Retzer Industry (Hinweis: Das Bild wurde mit KI bearbeitet.)

Retzer Industry ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbestandorten spezialisiert hat. Geschäftsführende Gesellschafter sind Elke Retzer und Prof. Dr. Oleg Retzer. Gemeinsam mit ihren Söhnen Christian und Martin Retzer, die als Prokuristen eingebunden sind, wird das Unternehmen in zweiter Generation geführt.
Die Grundlage bildet ein über mehr als 35 Jahre aufgebautes Immobilienportfolio. Prof. Dr. Oleg Retzer bringt seine langjährige Erfahrung als Immobiliengutachter und Sachverständiger ein. Christian und Martin Retzer sind Master of Science im Bereich Immobilienbewertung, Ingenieure und als Senior-Immobiliengutachter (MRICS) tätig.
Im Fokus steht die langfristige Weiterentwicklung bestehender Standorte, darunter das ehemalige Schoeller-Gelände in Eitorf, mit dem Ziel einer nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Nutzung.

Firmenkontakt
Retzer Industry Eitorf GmbH & Co. KG
Elke Retzer
Kurmarkstraße 27
14624 Dallgow-Döberitz
0173 6239085
https://www.retzer.de/

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SCL - Strategy Communication Lötters
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
0171 48 11 803
www.sc-loetters.de

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