Wissenschaft

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Wiener klinische Immunologen charakterisieren seltene, genetisch bedingte Immundefizienz näher

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Wissenschafter der Immunologischen Tagesklinik zentrale Partner in großem, internationalem Konsortium

Wien, 04. April 2019 – Klinische Details einer bestimmten, genetisch bedingten Form der Immundefizienz wurden nun erstmals systematisch untersucht. Federführend bei der großen internationalen Studie waren Wissenschafter der Wiener Immunologischen Tagesklinik. Gemeinsam mit Kollegen aus 6 Ländern werteten sie anonymisierte Datensätze von über 690 Patienten mit angeborener Immundefizienz aus Österreich und Großbritannien aus. Speziell suchten sie dabei nach Mutationen in den so genannten Recombination Activating Genes (RAG). Die Entdeckung zweier spezieller Mutationen in RAG im Jahr 2015 brachte der Immunologischen Tagesklinik aus Wien international viel Beachtung und sicherte ihre Führungsrolle bei der aktuellen Studie. Diese evaluierte die Häufigkeit des Auftretens, die gesundheitlichen Konsequenzen sowie die unterschiedlichen Therapieansätze dieser Erkrankung.

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Acute Leukemias Symposium 2019: Biologie und Genetik beeinflussen die Zukunft der akuten Leukämien mehr denn je

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Vom 24. bis 27. Februar 2019 fand in München das 17. internationale Acute Leukemias Symposium statt. Dort präsentierten und diskutierten die renommiertesten Experten auf dem Gebiet der akuten Leukämien neue Ansätze in der Diagnostik und Therapie. Auf der Kongressplattform www.hematooncology.com finden Sie jetzt den aktuellen Bericht mit den wichtigsten Informationen von dieser wegweisenden Veranstaltung.
Stuttgart, 20. März 2019 – Das Acute Leukemias Symposium zählt zu Recht zu den richtungsweisenden Treffen der Experten für akute Leukämien weltweit. In diesem Jahr stellt das Onlineportal www.hematooncology.com nun erstmalig auch von dieser Veranstaltung einen praxisrelevanten und übersichtlichen Bericht in deutscher Sprache zur Verfügung. Er fasst die wichtigsten und interessantesten Studienergebnisse, die auf dem Kongress zum Thema „akute myeloische Leukämie“ präsentiert wurden, kompakt zusammen. Autor dieses Berichts ist PD Dr. med. Klaus Metzeler aus der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Klinikums der Universität München. Klar und prägnant bringt er die grundlegenden Zahlen und Fakten auf den Punkt.
„Mit dem Einsatz genetisch veränderter Blutstammzellen und CAR-T-Zellen eröffnen sich für die Zukunft ungeahnte Möglichkeiten in der Immuntherapie der akuten myeloischen Leukämie“, berichtet PD Dr. med. Klaus Metzeler.

UNGEBORENE HABEN ES NICHT LEICHT MIT SCHWERMETALLEN

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Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien klären Transportsysteme der Plazenta. Quecksilber & Eisen im Fokus.

Krems, 19. Februar 2019 – Getarnt als Aminosäure kann das toxische Schwermetall Quecksilber durch die Plazenta in das Blut des Ungeborenen gelangen. Das hat ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems und der Medizinischen Universität Wien nun nachweisen können. Wenig bekannt ist hingegen über den plazentaren Transport des dringend benötigten Elements Eisen, das sowohl bei Schwangeren als auch Ungeborenen oftmals in zu geringen Mengen vorliegt. Aufbauend auf den Methoden und Erfahrungen der Quecksilberstudie erforscht das interuniversitäre Team nun auch diesen Transportprozess in einem neuen Projekt, das wieder von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) unterstützt wird.

Projekt "E-Mas" – Kompetenzentwicklung für den Wandel zur Industrie 4.0 in Mexiko

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Erste E-Mas-Konferenz unterstützt mexikanischen Automotive-Sektor beim industriellen Wandel

Aachen, 29.01.2019: Wollen Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen, gibt es auf dem Weg der Transformation in Richtung Industrie 4.0 einige Hürden zu nehmen. Eine davon besteht in der tiefgreifenden Veränderung der Arbeitswelt. Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter sind daher das Gebot der Stunde, um im internationalen Vergleich bestehen und innovative Konzepte implementieren zu können.

Dieses Thema greift die erste internationale E-Mas-Konferenz auf, die am 21. und 22. März 2019 in Léon im Bundestaat Guanajuato Mexikos stattfindet. Thema der Veranstaltung sind die Prävention und Lösung von Problemen, die mit dem Wandel zu Industrie 4.0 im mexikanischen Automotive-Sektor einhergehen. Ziel ist die Kompetenzentwicklung und eine verbesserte Wahrnehmung der Mitarbeiter für die digitale Transformation. So soll der Weg für eine effiziente und effektive Produktion in der Industrie von morgen geebnet werden. Eine Vielzahl von renommierten Unternehmen und Institutionen konnten für die Vortäge und Workshops gewonnen werden. Die Konferenz richtet sich dabei insbesondere an Entscheider und Verantwortliche der in Mexiko aktiven Automobilhersteller und -zulieferer.

Terminänderung: Call for Papers – ReferentInnen für die Fachkonferenz Effiziente Gebäude 2019 gesucht

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Hamburg, 29. Januar 2019 – Ob zukunftsweisendes Projekt, innovative Technologie oder integrales Planungskonzept: Bis zum 15. März 2019 können sich interessierte AkteurInnen aus den Bereichen Architektur, Gebäudetechnik, Stadtplanung, Wissenschaft und Forschung, Wohnungs- und Energiewirtschaft sowie Industrie und Handwerk für einen Vortrag auf der Fachkonferenz Effiziente Gebäude 2019 bewerben.

Die Fachkonferenz Effiziente Gebäude stellt zukunftsweisende Perspektiven für das energieeffiziente Planen und Bauen vor – in diesem Jahr am 05. September 2019 (neuer Termin) in den Räumlichkeiten der HafenCity Universität in Hamburg. Interessierte AkteurInnen werden dazu eingeladen, die Konferenz mit Vorträgen zu den folgenden Themen aktiv mitzugestalten: Bildungsbauten der Zukunft, Digitalisierung im Bauwesen, Klimaanpassung am Gebäude und im Quartier, Konstruktions- und Technikinnovationen sowie ganzheitliche Betrachtungen energieeffizienter Gebäude.

Die ganztägige Konferenz, in den ersten Jahren noch unter dem Namen Norddeutsche Passivhauskonferenz bekannt, bringt seit 10 Jahren ExpertInnen und Fachpublikum aus der Baubranche zusammen. An der Schnittstelle zwischen Architektur, Technik und Quartier fördert sie den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung zwischen den beteiligten AkteurInnen, um neue Impulse für eine zukunftsorientierte Entwicklung im Planen und Bauen von energieeffizienten Gebäuden zu setzen.

WEIN-„FAHNDUNG“: HOCHPRÄZISER CHEMISCHER FINGERABDRUCK ERLAUBT EINDEUTIGE IDENTIFIZIERUNG

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EQ BOKU der Universität für Bodenkultur Wien nutzt Hightech zur Typisierung von 42 Weinen

Wien, 29. Januar 2019 – Zahlreiche Inhaltsstoffe von 42 verschiedenen Weinen wurden jetzt erstmals hochpräzise mit modernsten Analysegeräten untersucht. Die so gewonnen Daten bilden eine äußerst genaue Grundlage zur eindeutigen Charakterisierung bestimmter Weinsorten und bieten einen neuen methodischen Zugang zur routinemäßigen Weinanalyse. Dieser könnte den genauen Nachweis einer Sorte, das Entlarven von Fälschungen und ein besseres Verständnis der Rolle spezieller, aromagebender Stoffe erlauben. Möglich wurde diese Entwicklung dank eines ultramodernen Geräteparks an der EQ BOKU, einer Einrichtung, die Angehörigen der Universität für Bodenkultur Wien und externen Kunden wissenschaftliche Präzisionsinstrumente und Know-how zur Verfügung stellt. Für die nun international publizierte Charakterisierung von verschiedenen Rotweinsorten kam dabei die Flüssigchromatographie in Kombination mit der Ionenmobilität-Flugzeitmassenspektrometrie zum Einsatz.

Kick-Off Forschungsprojekt railconnect – Mobilität 4.0 im Schienengüterverkehr

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Durch Digitalisierung der Zugabfertigung soll eine Erhöhung der Nutzungsintensitäten von unausgelasteten Bahnwagen, Loks und Trassen im Schienengüterverkehr sowie die Ortung von Bahnwagen ermöglicht werden. Ein Konsortium aus sieben Unternehmen erhält hierfür mit dem Forschungsprojekt railconnect Fördermittel vom BMVI zur Digitalisierung der bisher analogen Zugabfertigung und zum Aufbau einer Kollaborationsplattform für den Schienengüterverkehr. Neben der Automatisierung beim Abfertigen eines Zuges mit Hilfe einer App ermöglicht ein datenbasierter Ansatz die Entwicklung und Bereitstellung von weiteren digitalen Dienstleistungen im Kontext des Schienengüterverkehrs.

ASH-Kongress 2018: aktueller Stand der Forschung zum multiplen Myelom, myelodysplastischen Syndrom und Lymphom

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Die Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), die dieses Jahr vom 1. bis 4. Dezember in San Diego stattfand, ist die international bedeutendste Veranstaltung in der Hämatologie. Die dort präsentierten neuesten Forschungsergebnisse werden daher stets mit großer Spannung erwartet. Auf der Kongressplattform www.hematooncology.com finden Interessierte im Bericht vom diesjährigen ASH-Kongress die wichtigsten aktuellen Daten zum multiplen Myelom, zum myelodysplastischen Syndrom und zu den Lymphomen.

Aktueller Stand der Forschung auf dem Gebiet des Mammakarzinoms: Highlights vom SABCS 2018

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Vom 4. bis 8. Dezember 2018 fand das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) statt. Auch in diesem Jahr wurden hier wieder spannende Daten zu den neuesten Therapiestrategien beim Mammakarzinom präsentiert. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt den aktuellen Kongressbericht vom SABCS 2018 in deutscher Sprache mit den Höhepunkten aus der aktuellen Forschung zum Mammakarzinom.
Stuttgart, 07. Januar 2019 – Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bildet den stets mit großer Spannung erwarteten Jahresabschluss auf dem Forschungsgebiet des Mammakarzinoms. Regelmäßig werden hier die neuesten Entwicklungen und Studienergebnisse zu dieser Thematik vorgestellt. Das Onlineportal www.hematooncology.com stellt inzwischen zum fünften Mal in Folge eine kompakte Zusammenfassung der auf dem SABCS präsentierten Daten zur Verfügung. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei auf deren Praxisrelevanz für den klinischen Alltag. Diese Kongressberichte werden von renommierten Experten in deutscher Sprache verfasst. Dieses Jahr berichtet Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Seitz aus Regensburg vom SABCS.
„Die neuen Daten aus der IMpassion-130-Studie haben das Potenzial, den klinischen Alltag beim metastasierten, tripelnegativen Mammakarzinom in naher Zukunft grundlegend zu verändern“, stellt PD Dr. med. Stephan Seitz fest.

BRUSTKREBS: NEUE SUBSTANZ KÖNNTE WIRKSAMKEIT VON ETABLIERTEN THERAPIEN VERBESSERN

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Mediziner der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems zeigen Potenzial für klinischen Einsatz. Gemeinsame Arbeit mit Forschungsgruppen aus Deutschland, USA und China.

Krems, 12. Dezember 2018 – Ein neuer Wirkstoff gegen Brustkrebs zeigt in Laboruntersuchungen bessere Verträglichkeit als vergleichbare Substanzen – und könnte möglicherweise die Wirksamkeit etablierter Krebsmedikamente erhöhen. Er empfiehlt sich damit für die klinische Entwicklung. Seine Wirkung beruht auf der Aktivierung des natürlichen Zelltodes (Apoptose) – einem zellulären Mechanismus, der bei vielen Tumorzellen ausgeschaltet ist und deshalb deren ungehinderte Vermehrung verursacht. Die Ergebnisse zu der neuen Substanz wurden jetzt international publiziert. Forscherinnen und Forscher der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems arbeiteten dafür federführend mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und weiteren renommierten Gruppen aus den USA und China zusammen.

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