Wissenschaft

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Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert Holmes3

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Möhrendorf, 15. September 2020 – Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) fördert das neue Technologieprojekt „Holmes3“ des Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH), der Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS) und der imbus AG. Ziel des gerade offiziell gestarteten Projektes ist es, Methoden zum Test und zur Absicherung autonomer Fahrzeuge weiterzuentwickeln – eine der größten Herausforderungen für die funktionale Sicherheit autonomer Fahrzeuge.

Mit der Initiative „Künstliche Intelligenz – Autonome Mobilität“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) Innovationen auf den Gebieten Künstliche Intelligenz (KI) und Data-Science in Anwendungsbereichen wie Mobilität oder Logistik. Das Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems der OTH, die Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS) und die imbus AG haben sich für dieses Technologieprojekt zu einem Team zusammengeschlossen.

Im Rahmen des Projektes soll eine herstellerübergreifende Vorgehensweise und Tool-Umgebung für Scenario-based Testing und zur KI-basierten Analyse von Fahrszenarien mittels einer „Kausalen Inferenz Engine“ entwickelt und zum Einsatz bereitgestellt werden.

Zum 1. Mal Online: Welt-Konferenz der International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) 2020

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“Hyperthermie-Konferenz kann ein Signal sein, dass Corona die Krebsbekämpfung nicht dominieren darf.“

In Reaktion auf die Corona-Pandemie geht auch die International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) neue Wege: Der 38. Jahreskongress des internationalen Zusammenschlusses von Wissenschaftlern und Ärzten findet Online statt und zwar am 5. November 2020. Die Konferenz tagt im Internet in Form von zwei virtuellen Sitzungen. Beide zeigen - wie konventionelle ICHS-Tagungen - die typische Verbindung von Theorie und Praxis der Hyperthermie. Sie thematisieren auf der einen Seite die klinische Anwendung der Hyperthermie, auf der anderen Seite die wissenschaftliche Forschung zur Wärmetherapie. Präsidentin der 38. Konferenz ist Prof. Elisabeth Arrojo, Direktorin des institutio médico de oncologia avanzada in Madrid, 2019 von der Politik ausgezeichnetes Oncothermiezentrum Spaniens.

Bergbewohner sind anders: Zusammenhang zwischen Geländeform und menschlicher Persönlichkeit in internationaler Studie untersucht

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Ergebnisse aus 3 Mio. Datensätzen über den Zusammenhang zwischen bergiger Umgebung und Persönlichkeit jetzt in Nature Human Behaviour veröffentlicht. Karl Landsteiner Privatuniversität Krems & University of Cambridge initiierten Studie.

Krems, 09. September 2020 – Menschen in den Bergen sind weniger verträglich, eher introvertiert und weniger gewissenhaft – aber gleichzeitig emotional stabiler und offener für neue Erfahrungen wenngleich diese Effekte sehr klein waren aber stabil. Das zeigt eine internationale Studie, die über 3 Millionen Datensätzen aus den USA nutzte. Mit diesen gelang es, Persönlichkeitsmerkmale in den Zusammenhang zur Geländeform am Lebensmittelpunkt der beteiligten Personen zu stellen. Als wesentlicher Einflussfaktor wurde das soziokulturelle Umfeld der Bergregionen identifiziert. Die Karl Landsteiner Privatuniversität Krems gemeinsam mit der University of Cambridge initiierten diese Studie, an der Kollegen aus den USA und Australien beteiligt waren. Publiziert wurde diese nun in Nature Human Behaviour.

FIR-Thementag „Supply-Chain-Management“

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Wertschöpfungsnetzwerke in turbulenten Zeiten

Aachen, 02.09.2020. Premiere im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus: Am 20. Oktober 2020 öffnet das FIR an der RWTH Aachen seine Türen für den FIR-Thementag „Supply-Chain-Management – Wertschöpfungsnetzwerke in turbulenten Zeiten“. Die Veranstaltung wendet sich an Vertreter aus der Industrie sowie an Logistikdienstleister, die von neuesten Erkenntnissen und Best Practices für die Gestaltung zukunftsfähiger, agiler und robuster Supply-Chains profitieren wollen.

Unternehmen sind heute Teil komplexer Wertschöpfungsnetzwerke mit vielen Akteuren, in denen Produktion und Logistik wie ein Uhrwerk ineinandergreifen. Gleichzeitig bewegen wir uns in einer Geschwindigkeit, in der es auf jedes Element der Supply-Chain und den reibungslosen Ablauf ankommt. Die Abhängigkeit des eigenen Unternehmens von anderen Akteuren in der Kette ist größer denn je. Die Gestaltung resilienter, globaler Lieferketten gewinnt vor diesem Hintergrund an Bedeutung und wird durch die Corona-Krise weiter befeuert.

Das FIR an der RWTH Aachen schafft mit dem Thementag ein Forum, das alle Aspekte der wertschöpfenden Gestaltung zukunftsfähiger Liefernetzwerke berücksichtigt. Mit Schwerpunkten in den Themenfeldern Risikomanagement, Planung, Transparenz und Technologien zeigt die Veranstaltung auf, wie Unternehmen ihre Supply-Chains aktiv und erfolgreich an aktuellen sowie zukünftigen Gegebenheiten ausrichten können.

Hyperthermie und Oncothermie in Spanien: „Innovative Therapien gegen Krebs.“

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Hyperthermie und Oncothermie im Blick der spanischen Politik und Medien

Vor kurzem kündigten die Krankenhäuser der Universität San Roque in Las Palmas auf Gran Canaria die „Hipertermia Oncológica“ als „neuartigen Fortschritt gegen Krebs, „Un novedoso avance contra el Cáncer“, an.

Im Juli 2019 informierte die Unidad de Oncothermia in Barcelona über „die „effectiveness of Oncothermia in pancreatic cancer”. Im Sommer berichtete Estrella digital über „Los innovadores nuevos tratamientos para el cáncer“. Das spanische Magazin nannte als eine dieser innovativen Therapien, die „die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Menschheit erheblich verbessern“, die Nanothermie: „Nanothermie ist auch als Oncothermie bekannt. Die Behandlung besteht darin, die Aktivität bösartiger Zellen zu hemmen, um nicht nur die Schmerzen des Patienten zu lindern, sondern ihm auch zu einer stärkeren Immunantwort zu verhelfen und besser gegen diese Zellen zu kämpfen.“ Einer der Vorteile dieser Behandlung bestehe darin, dass sie nicht nur zur gleichen Zeit wie Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operation angewendet werden kann, sondern möglicherweise auch Nebenwirkungen reduziere, die durch herkömmliche Behandlungen hervorgerufen werden können.

Universitäre Studie über Hyperthermie bei Brustkrebs aus Malta

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„Ziel ist, Zielkrebsgewebe erwärmen, ohne Tumor umgebendes gesundes Gewebes zu schädigen.“

Auf die Möglichkeit, Brustkrebs mit Hyperthermie zu behandelnden und eventuelle Nebenwirkungen weitgehend zu vermeiden, verweist eine Studie der Universität von Malta (7/2020). Auch hier ist Brustkrebs die häufigste Krebsart –und wie weltweit - häufigste Ursache für krebsbedingte Mortalität bei Frauen. Die Behandlung, so die Studie, erfolge ein der Regel je nach Art des Krebse und dem Stadium durch Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie und Chirurgie. Die Hyperthermie biete in diesem Kontext eine zusätzliche Option, Krebs durch lokal fokussierte Wärme zu bekämpfen: „As effective as these methods may be, they come with unwanted physical or psychosocial side effects.” Eine Behandlung mit Hyperthermie könne, so die Studie, „einen Unterschied machen“, um mögliche, unerwünschte physische oder psychosoziale Nebenwirkungen komplementärmedizinisch zu mindern.

US-Magazin Forbes über medizinische Hightech wie Hyperthermie

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Technikbasierte Therapien und „alternative Medizin“ wachsen in einer Komplementärmedizin zusammen.

Auf die zunehmende Vernetzung technikbasierter-konventioneller Medizintechnologie und „alternativen“ Verfahren weist das US-Magazin Forbes hin. Im Zuge des rasanten Fortschrittes in der Medizintechnik entstanden nicht nur hochmoderne Behandlungsformen und medizinische Technologien. Gleichzeitig glättete sich die bis vor kurzem noch hoch empfundenen Hürde zwischen der modernen Medizintechnik und den bis dahin als „alternativ“ benannten Anwendungen. „While alternative medicine and wellness started as a shift away from tech-focused health, the two approaches are now coming together. Healthcare innovators are beginning to incorporate some of the premises and approaches of the alternative health and wellness spaces, and instead of rejecting technology altogether, they’re using it.”
Ein Beispiel für die rasanten Entwicklungen der Medizintechnologie sei, so Forbes, die Hyperthermie. Der Autor selbst unterzog sich einer Behandlung und war überrascht: „I underwent a hyperthermia treatment and was blown away by the equipment. I expected the treatment to be something like a sauna, but there are actually a variety of hyperthermia machines.”

#EHA25Virtual: Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen

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Das Jahr 2020 steht unter ganz neuen Vorzeichen und wird in die Geschichte eingehen. Die Corona-Pandemie hat die Welt zum Stillstand gebracht. Aus diesem Innehalten heraus ist der „EHA25Virtual“-Kongress der European Hematology Association (EHA) entstanden, um uns wieder mit starken Impulsen aus dem Bereich der Hämatologie in Bewegung zu versetzen. Die internationale Forschungsgemeinschaft scheint aktiv wie nie. Zahlreiche relevante Studienergebnisse können uns für die kommende Zeit durchaus positiv stimmen. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden Sie den neuesten Kongressbericht vom EHA in deutscher Sprache mit den wichtigsten Updates zu den Indikationen multiples Myelom, myelodysplastische Syndrome und akute myeloische Leukämien sowie zu den malignen Lymphomen.

Marinomed expandiert nach Italien und baut Portfolio aus

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• Carragelose®-Produkte ab Herbst 2020 auch in Italien erhältlich
• Neuer abschwellender Nasenspray Carravin kommt in Österreich auf den Markt
• Marinomed erweitert Produktpipeline für Marinosolv® und Carragelose®

Wien, 3. Juni 2020. Die Marinomed Biotech AG, ein global tätiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Wien, steigt mit ihren Carragelose®-Produkten in Italien, dem drittgrößten Markt für Erkältungsmittel in Europa, ein. Der neue Vermarktungspartner Fidia Farmaceutici Spa wird Nasensprays auf Carragelose®-Basis ab Herbst 2020 am italienischen Markt anbieten. Im Jahr darauf sollen auch die oralen Carragelose®-Produkte wie Rachensprays und Pastillen für über 60 Millionen Italiener*innen verfügbar sein.

Zudem hat Marinomed mit der Sanova Pharma GesmbH den ersten Vertriebspartner für Carravin unter Vertrag genommen. Carravin verbindet die Vorteile eines schnell wirksamen abschwellenden Nasensprays mit der antiviralen Wirkung von Carragelose®. Der Marktstart ist nach erfolgter bibliografischer Zulassung des Produktes für 2021 geplant.

Erweiterung der Pipeline
Neben der Expansion in neue Märkte arbeitet Marinomed konsequent an der Weiterentwicklung ihrer Produkte und Plattformen. Dazu zählt insbesondere die Erweiterung der Produktpipeline: „Neu in unserer Pipeline sind vier Marinosolv®-Projekte für unterschiedliche Anwendungsgebiete der Atemwege und im Bereich Magen-Darm“, so CSO Dr. Eva Prieschl-Grassauer.

Japanische Shinshu University und Toshiba entwickeln gemeinsam Liposomen-Technologie, die gezielt therapeutische Gene in Krebszellen einschleust

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Expressionsniveau der in T-Zellen Tumoren gefundenen therapeutischen Gene ist 400-Mal höher als in normalen T-Zellen

TOKIO ─ Die Toshiba Corporation (TOKIO:6502, im Folgenden „Toshiba“) und ein Team unter der Leitung von Professor Yozo Nakazawa der Abteilung für Kinderheilkunde der Shinshu University (im Folgenden „Shinshu University“) entwickelten gemeinsam eine Liposomen-Technologie, die gezielt Tumore adressiert und in der Gentherapie*1 angewandt wird. Diese verwendet von Toshiba hergestellte, einzigartige und biologisch abbaubare Liposomen in Nanogröße, um therapeutische Gene zielgenau und effizient in Krebszellen zu transportieren. Dadurch wird eine sicherere Genübertragung im Vergleich zum Einsatz von Trägerviren ermöglicht.

Die für die Behandlung von Tumoren vorgesehenen Liposomen aus dem Hause Toshiba schleusen therapeutische Gene direkt in Krebszellen ein, ohne dabei normale Zellen zu befallen. Forschungsergebnisse der Shinshu University und Toshiba zeigen, dass das Liposom therapeutische Gene in leukämische T-Zellen transportieren kann und dabei eine 30-Mal höhere Aufnahme sowie eine 400-fache Steigerung der Genexpression als bei normalen T-Zellen erreicht. Aufgrund dieser Ergebnisse ist zu erwarten, dass der Einsatz dieser Liposomen-Technologie die gesundheitliche Belastung der Patienten während einer Krebsbehandlung deutlich verringert und gleichzeitig Chancen für neue Behandlungswege bei anderen Krebsarten ermöglicht.

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