Skalierung ohne Grenzen: Warum mittelständische Tech-Unternehmen eine hybride Rechenzentrumsstrategie brauchen
Verfasser: pr-gateway on Wednesday, 23 April 2025Ein Expertenkommentar von Joachim van Collenburg, VP Enabling Services bei nLighten
Mittelständische Tech-Unternehmen sind treibende Kraft der digitalen Innovation. Doch mit ihrem Wachstum steigen auch Anforderungen an ihre IT-Infrastruktur - insbesondere in Bezug auf die Rechenleistung. Anfänglich reicht die eigene IT-Infrastruktur meist aus. Doch je größer und komplexer die Geschäftsprozesse werden, desto deutlicher zeigen sich die Grenzen klassischer On-Premises-Lösungen. Spätestens dann stellt sich die Frage nach einer zukunftsfähigen Alternative, und es erfolgt der Umstieg auf externe IT-Infrastrukturen.
Vor dem Aufkommen von Edge Computing nutzten Unternehmen meist ein zentrales großes Hyperscale-Rechenzentrum - typischerweise an einem der FLAP-D-Knotenpunkte (Frankfurt, London, Amsterdam, Paris & Dublin). Weitere Rechenzentren dienten meist lediglich als Backup oder zur Wiederherstellung im Notfall.
Dieser traditionelle Ansatz lässt in einer Zeit, in der Echtzeitverarbeitung immer wichtiger wird, Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Die Anforderungen an geringe Latenz und Skalierbarkeit lassen sich mit rein zentralen Infrastrukturen nur schwer erfüllen. Darüber hinaus machen kostenintensive OPEX-Modelle, bei dem die Betriebsausgaben mit dem Unternehmenswachstum kontinuierlich steigen, ein Umdenken erforderlich.