Auswirkungen der Steuerreform 2016 auf Immobilientransaktionen
Verfasser: pr-gateway on Monday, 21 December 2015Grunderwerbsteuer und Immobilienertragsteuer steigen in Österreich ab dem 1.1.2016
Durch die Steuerreform 2016 kommt es zu umfassenden Änderungen. Unter anderem wird die Steuerbelastung im Fall der gewinnbringenden Veräußerung von Grundstücken und Wohnungen ansteigen und wird die Grunderwerbsteuer neu bemessen, was vielfach zu einer erheblichen Erhöhung der Grunderwerbsteuerlast führen wird.
Immobilienertragsteuer neu
Der auf Immobilienerträge anwendbaren besondere Einkommensteuersatz ("Immobilienertragsteuer") wird von 25 Prozent auf 30 Prozent erhöht. Bemessungsgrundlage der Immobilienertragsteuer ist der Veräußerungsgewinn, dies ist die Differenz zwischen dem Veräußerungserlös und den Anschaffungskosten. Wer eine Liegenschaft gewinnbringend veräußert, dem bleibt ab kommendem Jahr vom Veräußerungsgewinn nach Steuern weniger über. Dies trifft vor allem jene, die Liegenschaften günstig oder gar unentgeltlich erworben haben - etwa durch eine Schenkung oder im Erbweg.