Namibias Geisterstadt - Von Ochsenkarren und Diamanten
Verfasser: pr-gateway on Monday, 21 October 2024Der märchenhafte Aufstieg und tiefe Fall von Kolmannskuppe, der einst reichsten Stadt Afrikas
Wie eine Fata Morgana
Inmitten der unwirtlichen Namib-Wüste, rund 13 km vor den Toren der Hafenstadt Lüderitz, liegt Namibias bekannteste Geisterstadt Kolmannskuppe. Folgt man der Beschilderung, tauchen plötzlich wie aus dem Nichts die Ruinen des verlassenen Städtchens auf. Der Wind fegt den Wüstensand durch zersplitterte Fenster und fehlende Türen in die verfallenen Häuser, deren imposante Größe vom Reichtum vergangener Tage zeugen.
Die Geburt von Kolmannskuppe
Kaum zu glauben, dass diese Ruinen im Nirgendwo Namibias einst die wohlhabendste Stadt Afrikas waren. Als Johnny Coleman im Jahr 1905 mit seinem Ochsenkarren in einer Düne der Namib-Wüste stecken bleibt, wird er zum Glück entdeckt und vor dem Verdursten gerettet. Sein Karren jedoch bleibt dort wie ein Mahnmal stehen und gibt diesem Ort im damaligen Deutsch-Südwestafrika und heutigen Namibia seinen Namen - Kolmannskuppe.