"Spar-Strumpf" bleibt Trumpf: Niedrigzins regt Deutsche kaum zum Konsum an
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 19 December 2019- Mehr als jeder Vierte ist aktuell bei der Geldanlage ratlos und gegenüber Investitionen eher zurückhaltend
- Die Sicherheit des "Spar-Strumpfs" ist für fast zwei Drittel alternativlos
- Nur jeder Dritte bevorzugt es, sein Geld auszugeben
Bonn, 19.12.2019 | Wer spart, verliert derzeit oft Geld. Das ist für Viele die schmerzhafte Wahrheit in Zeiten der extremen Niedrigzins-Politik der EZB. Denn bedenkt man, dass immer mehr Banken keine Zinsen mehr für Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten zahlen, dann verliert das Geld auf den Konten - auch mit Blick auf die stete Geldentwertung durch die Inflation - jeden Monat faktisch an Kaufkraft. Dennoch: Sparen ist für mittlerweile fast zwei Drittel der Deutschen alternativlos - trotz der aktuellen extremen Zinssituation. Das zeigt die repräsentative Studie der norisbank. So haben in 2019 62 Prozent der Befragten genauso viel oder sogar mehr gespart als im Vorjahr - und die Zahl der Sparer ist in den letzten Jahren sukzessive gestiegen (2017: 55,2 Prozent, 2018: 60,4 Prozent, 2019: 62 Prozent). Doch was treibt die meisten Deutschen zu einem derartigen Sparverhalten?