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Die Nacht brach herein. Wie immer saßen die Eulenkinder Jule, Paco und Till auf ihrem Baum, um sich von Lehrerin Olga zeigen zu lassen, wie man Mäuse fängt. Was gar nicht so einfach ist, denn diese kleinen Nager sind blitzschnell und pfiffig. Bei Paco und Till klappte es schon sehr gut, aber Jule stellte sich etwas dusselig an. Irgendwie verfehlte sie immer ihr Ziel und das nicht knapp, sondern schon um einiges. Ein Riesenspaß für die anderen und ein Grund, um sich lustig über sie zu machen.
„Mädchen, was ist denn mit dir los. Streng dich doch mal an“, ermahnte die Lehrerin sie. Da Jule aber sehr schüchtern war, ignorierte sie das einfach und schaute weg.
„Also los. Sieh mal, da unten huscht etwas. Reiß dich zusammen, hab Selbstvertrauen und fang es. Das schaffst du. Ist ein Kinderspiel.“
„Jule, Jule, Jule!“, feuerten die Jungs sie an.
Also nahm sie all ihren Mut zusammen und stürzte sich in die Tiefe. Sie schnappte nach etwas und flog stolz zurück, um ihre Beute zu zeigen.
„Das ist doch jetzt nicht dein Ernst. Das nennst du Beute? Also für mich sieht das wie ein Tannenzapfen aus.
Was soll das denn jetzt bitte? Bist du auf fleischlose Kost umgestiegen?“
Paco und Till kringelten sich vor Lachen, als sie das hörten.
„Oje, tut mir leid!“