39 Prozent sind die Messlatte. Der Hebel ist es nicht

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NARRUX Systems tritt gegen die Simons-Benchmark an – und verzichtet dabei auf das, was den Mythos Medallion erst möglich machte

Ajman, 10. September 2026 – Es gibt im quantitativen Handel eine Zahl, an der sich seit drei Jahrzehnten alles misst: Rund 39 Prozent pro Jahr nach Gebühren – über dreißig Jahre, durch Dotcom-Crash, Finanzkrise und Pandemie hindurch. So lautet die dokumentierte Bilanz des Medallion Fund von Jim Simons' Renaissance Technologies, dem erfolgreichsten Handelsvehikel der Kapitalmarktgeschichte. Seit 2005 ist der Fonds für Außenstehende geschlossen. Was bleibt, ist eine Benchmark, die kaum jemand ausspricht, weil sie unerreichbar wirkt.

Die NARRUX Systems FZE (Ajman, VAE) spricht sie aus. „Wir haben uns eine Messlatte gesetzt, die in der Branche als Legende gilt, nicht als Ziel“, sagt Michael Torsten Köbler, Chief Operating Officer (COO) der NARRUX Systems FZE. „Unser Anspruch ist, die Medallion-Rendite nachhaltig zu erreichen und zu übertreffen. Und zwar mit einer Einschränkung, die Simons selbst nie hatte: ohne Hebel.“

Der Teil der Geschichte, der selten erzählt wird

Medallion war nie nur ein Signalmodell. Der Fonds arbeitete über weite Strecken mit erheblichem Fremdkapitalhebel, den ihm Banken über strukturierte Optionskonstruktionen zur Verfügung stellten. Die legendäre Rendite ist also das Produkt aus zwei Faktoren: einer außergewöhnlich guten Vorhersagemaschine und einer außergewöhnlich großen Finanzierungsmaschine.

„Genau hier setzen wir den Schnitt“, so Köbler. „Wir wollen wissen, was das Modell leistet, bevor die Bank mitspielt. Jede unserer Strategien muss die Grundrendite ohne mathematischen Hebel liefern – unlevered, ohne Zinseszinsannahme, auf dem nackten Signal. Wenn sie das kann, ist Hebel eine Option. Wenn sie es nicht kann, ist Hebel eine Falle.“

Das ist mehr als eine Risikophilosophie. Es ist ein Prüfstandard, den institutionelle Investoren so von kaum einem Anbieter bekommen: Die intern ausgewiesenen Strategieergebnisse von NARRUX sind konsequent unlevered und nicht kumuliert. Hebel und Reinvestition werden erst nachgelagert geprüft – über Szenarioanalysen und Kelly-basierte Positionsgrößenmodelle, und nur dort, wo sie das Risikoprofil nicht verschlechtern.

 Zwei Gesellschaften, eine Kette

Innerhalb der aiTrate-Gruppe ist die Aufgabenverteilung klar gezogen. Die NARRUX Systems FZE ist die Entwicklungsgesellschaft der Gruppe: Sie baut, testet und validiert sämtliche Rechenmodelle, Regelwerke und Risikologiken. Die aiTrate Trading FZE LLC führt diese Modelle auf der gruppeneigenen Ausführungsplattform aiTrate aus – mit den entsprechenden Lizenzen für den institutionellen Eigenhandel und über direkte Anbindungen an institutionelle Broker.

„Forschung und Ausführung in einer Hand ist bequem, aber nicht prüfbar“, erklärt Köbler. „Wir haben die Kette bewusst getrennt: NARRUX entwickelt und dokumentiert, aiTrate handelt und protokolliert. Ein Investor kann jede Stufe einzeln anschauen. Das ist die Struktur, die ein Investmentkomitee erwartet – und die ein US-Prime-Broker im Onboarding verlangt.“

Nicht ein Modell, sondern ein Orchester

Der zweite Unterschied zum klassischen Quant-Fonds liegt in der Breite. NARRUX setzt nicht auf eine Strategie, sondern auf mehrere Strategiefamilien, die auf Baskets von bis zu 50 Werten angewendet werden – ausgewählt nach möglichst geringer Korrelation untereinander. Die Plattform ist asset-agnostisch: Dieselbe Regellogik läuft auf US-Aktien wie auf Rohstoffen oder digitalen Assets. Derzeit sind vier Strategiefamilien produktiv, darunter ein Adaptive-Swing-Ansatz als jüngste und stabilste Generation.

„Simons hat gezeigt, dass Muster in Märkten existieren und dass man sie systematisch handeln kann“, so Köbler. „Wir haben daraus die Konsequenz gezogen, viele kleine, unabhängige Vorteile zu bündeln statt einen großen zu hebeln. Das ist weniger spektakulär – und deutlich robuster.“

Was das für professionelle Anleger bedeutet

Jede Strategie durchläuft vor dem produktiven Einsatz drei Freigabestufen: eine quantitative Validierung mit Out-of-Sample- und Stresstests, eine operative Freigabe mit Risikolimits und Abschaltmechanismen sowie eine Compliance-Freigabe im Rahmen der Anforderungen der Brokerpartner. Die NARRUX Systems FZE ist nach ISO 9001 und ISO/IEC 27001 zertifiziert; die Strategiearchitektur wurde durch AlHuda CIBE auf Shariah-Konformität geprüft.

Auf dieser Basis öffnet die Gruppe den Zugang für professionelle Investoren: Noch in diesem Jahr soll eine Credit Linked Note an den Start gehen, die die regelbasierte Handelslogik in eine verbriefte Struktur überträgt. „Wer die Simons-Benchmark ernst nimmt, muss zwei Dinge liefern: ein Modell, das ohne Hebel funktioniert, und eine Struktur, die ein Investor in drei Sätzen erklären kann“, sagt Köbler. „An beidem messen wir uns.“

Über die NARRUX Systems FZE

Die NARRUX Systems FZE mit Sitz in der Ajman Free Zone (Vereinigte Arabische Emirate) ist die Entwicklungsgesellschaft der aiTrate-Gruppe. Sie entwickelt, validiert und lizenziert sämtliche quantitativen Handelsmodelle, Regelwerke und Risikologiken der Gruppe. Im Fokus stehen regelbasierte Strategien, die Ertrag und Risiko über unkorrelierte Bausteine ausbalancieren und ohne Fremdkapitalhebel tragfähig sind. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001 und ISO/IEC 27001 zertifiziert.

Über aiTrate

aiTrate ist die Handels- und Ausführungsplattform der aiTrate-Gruppe. Die aiTrate Trading FZE LLC (Ajman, VAE) setzt die von NARRUX entwickelten Strategien im institutionellen Eigenhandel um – über eine Multi-Broker-Architektur mit unabhängigem Risikomanagement je Handelsinstanz, verschlüsselter Zugangsverwaltung und vollständiger Orderprotokollierung. Weitere Informationen: www.aitrate.com

Über Michael Torsten Köbler

Michael Torsten Köbler ist Chief Operating Officer der NARRUX Systems FZE. Er verantwortet den operativen Aufbau der Gesellschaft, die Umsetzung der Produkt- und Emissionsstruktur sowie die Zusammenarbeit mit Emissions-, Verwahr- und Vertriebspartnern.

Firmenkontakt

NARRUX Systems FZE
Ajman Free Zone, Ajman, Vereinigte Arabische Emirate
E-Mail: info@narruxsystems.com
Web: www.narruxsystems.com

Pressekontakt

Michael Torsten Köbler, COO
E-Mail: info@narruxsystems.com

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist weder Anlageberatung, Steuerberatung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Erwerb von Finanzinstrumenten. Die Angaben zum Medallion Fund beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen; Renaissance Technologies steht in keiner Verbindung zur aiTrate-Gruppe. Die genannte Benchmark beschreibt einen unternehmerischen Anspruch, keine Zusage oder Prognose. Etwaige verbriefte Produkte der Gruppe richten sich ausschließlich an professionelle bzw. qualifizierte Anleger; maßgeblich sind allein die jeweiligen Emissionsbedingungen. Kapitalmarktinvestitionen sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden; frühere oder simulierte Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.