Mit Managed Services gegen staatliche Industriespionage
Verfasser: pr-gateway on Wednesday, 25 September 2019
Staatlich finanzierte Hacker-Angriffe richten sich immer häufiger auch gegen Privatunternehmen. Nach Untersuchungen von Radware macht Industriespionage bereits die Hälfte aller staatlichen Cyberattacken aus. Derzeit stehen 22 Länder auf der ganzen Welt im Verdacht, solche Programme für Cyberangriffe zu betreiben. Sie investieren aktiv in den Aufbau und Betrieb von Cyber-Spionage-Teams, um sowohl ihre nationalen Interessen zu schützen als auch geistiges Eigentum für ihre heimische Industrie zu stehlen. Gerade Unternehmen, deren geistiges Eigentum eine wichtige Rolle im internationalen Wettbewerb spielt, sind potentielle Ziele solcher Angreifer.
Einige Nationen reden relativ offen über die Branchen, die sie im eigenen Land entwickeln wollen, und welche Expertise und Technologien sie dafür benötigen. China zum Beispiel hat ein Positionspapier "Made in China 2025", das spezifische Branchen beschreibt, an denen es ein strategisches Interesse hat. Der Plan sieht ein sehr aggressives Ziel vor, 70% der Inhalte in den folgenden Branchen mit chinesischen Unternehmen zu produzieren: IT, Robotik, Erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge, Luft- und Raumfahrt, Meerestechnik, Eisenbahnen, Rohstoffe, Medizin und Medizintechnik sowie Agrartechnik. Diese Pläne verlangen von der heimischen Industrie, gewaltige Mengen an neuem geistigem Eigentum aufzubauen, um diese 70%ige Schwelle für lokale Inhalte zu erreichen.