CO₂-Kosten ab 2028: Warum der Umstieg auf eine Wärmepumpe sinnvoll ist
Verfasser: homeperfect on Wednesday, 12 November 2025Noch immer werden in Deutschland zahlreiche Gebäude mit Öl oder Gas beheizt. Doch die Preise für fossile Brennstoffe steigen stetig – und ab 2028 könnte sich dieser Trend deutlich verschärfen. Grund dafür ist das neue EU-Emissionshandelssystem „ETS II“, das auch private Haushalte betrifft. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer stehen damit vor der Herausforderung, möglicherweise stark steigende Energiekosten und CO₂-Abgaben bewältigen zu müssen. Eine nachhaltige und zukunftssichere Lösung bietet der Umstieg auf moderne Wärmepumpentechnik.
Hintergrund: CO₂-Abgabe wird zum Börsenpreis
Derzeit (2025) beträgt die staatlich festgelegte CO₂-Abgabe in Deutschland 55 Euro pro Tonne CO₂. Diese Kosten fallen auf fossile Energieträger wie Heizöl, Erdgas und Benzin an – und verteuern das Heizen mit herkömmlichen Systemen.
Ab dem Jahr 2028 soll sich das jedoch grundlegend ändern: Dann werden Emissionszertifikate im Rahmen des neuen EU-Emissionshandelssystems „ETS II“ an der Börse gehandelt. Damit wird der Preis für CO₂ nicht länger staatlich festgelegt, sondern durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
Die EU plant zudem, die Emissionsobergrenze von Jahr zu Jahr zu senken. Diese legt fest, wie viele Zertifikate insgesamt im Umlauf sein dürfen. Je weniger Zertifikate ausgegeben werden, desto stärker könnte der Preis steigen – insbesondere dann, wenn die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen auf dem bisherigen Niveau bleibt.