4 von 5 Erwachsenen leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 7 September 2017
Nur wenige Menschen leiden tatsächlich an einer Nahrungsmittelallergie. Viel häufiger ist die Intoleranz, auch als Unverträglichkeit gegenüber Nahrungsmitteln bekannt. Aber worin genau liegt eigentlich der Unterschied? Die AOK Hessen erklärt, woran man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit erkennen kann und wie man am besten damit umgeht.
Obwohl es zwischen ihnen große Unterschiede gibt, werden Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber Lebensmitteln im Sprachgebrauch gerne synonym verwendet. Bei einer Allergie löst ein bestimmtes Nahrungsmittel eine Reaktion des Immunsystems aus. Diese Reaktionen äußern sich dann häufig in Form von Ausschlag, Juckreiz oder Atemnot. Oft treten sie gemeinsam mit anderen Allergien, zum Beispiel gegen Blütenpollen, auf. Allerdings kommen Nahrungsmittelallergien nur recht selten vor. Man geht davon aus, dass in Deutschland lediglich zwei Prozent der Erwachsenen betroffen sind. Wesentlich häufiger treten Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Statistiker schätzen, dass vier von fünf Erwachsenen an einer Unverträglichkeit leiden. Oft wird eine Unverträglichkeit aber gar nicht erst diagnostiziert, weil der Betroffene die Symptome mit der Zeit als normal empfindet und sich an sie gewöhnt hat.