Hantavirus: Krankheitsfälle nehmen zu
Verfasser: pr-gateway on Friday, 23 June 2017ARAG Experten beantworten die dringendsten Fragen.
Das Hantavirus ist nicht neu. Sein Name geht auf den südkoreanischen Fluss Hantan zurück. Hier erkrankten in den 1950er-Jahren rund 3.000 amerikanische Soldaten während des Koreakrieges an einem ungewöhnlich starken Fieber. Erst 1977 gelang es Forschern, das bis dahin unbekannte Virus (HTNV) zu isolieren. Derzeit häufen sich auch in einigen deutschen Städten und Landkreisen die Erkrankungen. ARAG Experten beantworten die dringendsten Fragen.
Was ist das Hantavirus?
Hantaviren sind weltweit verbreitet und lösen unterschiedlich schwere Krankheitsformen aus. Die in Deutschland überwiegende Krankheitsform beginnt meist mit Fieber, begleitet von Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Zusätzlich können Rachenrötung, Husten oder Sehstörungen sowie eine Lichtempfindlichkeit der Augen auftreten. Später kommt es häufig zu Bauchschmerzen mit Durchfall und Erbrechen. Im weiteren Verlauf kann es zu Einschränkungen der Nierenfunktion kommen. Diese in Deutschland beobachtete Krankheitsform heilt meistens folgenlos ab. Todesfälle sind selten. Die Zahl der Krankheitsfälle beim Menschen schwankt von Jahr zu Jahr und je nach Jahreszeit.