Lignin - Neues Leben für einen alten Stoff
Verfasser: pr-gateway on Monday, 26 October 2015
(Mynewsdesk) Sachsen-Anhalt setzt auf Bioökonomie: Holz trifft Chemie – so lautete in der vergangenen Woche unser Motto zur Recherchereise durch das Land. Viele interessante Themen und Forschungsfelder wurden unseren Gästen präsentiert. Wir stellen Ihnen heute das Projekt einer umfangreichen Kooperation vor.
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Das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg und das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP Leuna kooperieren im Spitzencluster Bioökonomie Sachsen-Anhalt.
Lignin ist eigentlich ein Abfallprodukt bei der Gewinnung von Zellstoff. Dieser organische Stoff ist in der pflanzlichen Zellwand eingelagert und verleiht dem Holz seine Druck- und Bruchfestigkeit. Schätzungsweise fallen jedes Jahr Millionen Tonnen Lignin aus verholzter Biomasse an. Bislang werden davon rund 95 Prozent zur Gewinnung von Prozessenergie und zum Recycling der Aufschlusschemikalien verbrannt. So weit, so schlecht!
Das unscheinbare bräunliche Pulver kann mehr, als nur als Brennstoff zu dienen, sagt Peter Schulze, Chemieingenieur am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg.