Ein Auslandssemester, ein Au-pair-Aufenthalt, Work & Travel oder eine Weltreise klingen für viele zunächst nach einer perfekten Zeit im Leben. Besonders in den sozialen Medien entsteht schnell das Bild von traumhaften Stränden, neuen Freundschaften und einem Leben voller Möglichkeiten. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus.
Denn längere Zeit allein im Ausland zu leben bedeutet nicht nur Freiheit und Abenteuer. Neue Sprache, kulturelle Unterschiede, hohe Erwartungen an sich selbst, Heimweh oder Einsamkeit können stark belasten. Manchmal wird genau das zu viel. Doch was kann man tun, wenn man weit weg von zu Hause plötzlich merkt: Ich komme alleine nicht mehr weiter?
1. WARNSIGNALE ERNST NEHMEN
Nicht jeder schlechte Tag ist gleich ein Grund zur Sorge. Wenn sich jedoch über längere Zeit das Gefühl einstellt, „ich bin nicht mehr ich selbst“ oder „es stimmt etwas nicht“, sollte man solche Signale ernst nehmen.
Dazu können beispielsweise der Wunsch nach Rückzug, starke emotionale Reaktionen, Angst- oder Panikgefühle oder körperliche Beschwerden wie Herzklopfen und Atemnot gehören. Gerade wenn mehrere Belastungen zusammenkommen, kann aus anhaltendem Stress eine ernsthafte psychische Krise entstehen.
2. NICHT ALLEIN MIT DER SITUATION BLEIBEN