Compivent zur Frühstart-Rente: Vorsorge von Kindesbeinen an
Verfasser: Pavlo Hanov on Friday, 19 June 2026Zehn Euro im Monat – das klingt nach wenig. Doch über Jahrzehnte, angelegt am Kapitalmarkt und vom Zinseszinseffekt getragen, kann daraus ein beachtliches Startkapital für die Altersvorsorge werden. Genau auf diesem Gedanken basiert die Frühstart-Rente, eines der ambitioniertesten sozialpolitischen Projekte der aktuellen Bundesregierung. Das Konzept ist ebenso simpel wie symbolisch bedeutsam: Der Staat zahlt für jedes Kind zwischen sechs und 18 Jahren monatlich zehn Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes Vorsorgedepot ein – steuerfrei bis zum Renteneintritt.
Den Anfang macht der Geburtsjahrgang 2020. Für diese Kinder soll die Förderung rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 erfolgen, sobald das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist. In den folgenden Jahren werden jeweils die Kinder einbezogen, die im betreffenden Jahr ihr sechstes Lebensjahr vollenden. Das Depot verwalten Eltern oder Erziehungsberechtigte, bis das Kind volljährig ist. Ab dann können auch eigene Einzahlungen vorgenommen werden.
„Das Prinzip ist richtig und überfällig", sagt Finanzexperte Sven Thieme von der Compivent GmbH. „Altersvorsorge muss früh beginnen – je früher, desto wirkungsvoller. Mit der Frühstart-Rente wird erstmals ein staatlicher Impuls gesetzt, der genau diesen Gedanken strukturell verankert."