Zwischen Zöllen, Regularien und Resilienz: Wie Europas Schlüsselindustrien 2026 bestreiten
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 19 February 2026
2026 ist das Jahr, in dem strukturelle Spannungen sichtbar werden. Die Auswirkungen der aggressiven Zollpolitik des letzten Jahres machen sich nun bemerkbar, geopolitische Unsicherheiten bleiben ebenso hoch wie die Energiepreise. Der Druck auf europäische Industrieunternehmen steigt.
In den Schlüsselbranchen Pharma, Chemie und Energie schlägt sich diese Gemengelage in drei zentralen Herausforderungen nieder: Kostendruck, zunehmend strenge Regularien und die Notwendigkeit, Resilienzen aufzubauen.
EU zieht regulatorische Stellschrauben an
Die Regulationswelle bricht auch 2026 nicht ab, besonders im Bereich Nachhaltigkeit. Die Energiewende und die Ziele des Green Deals steigern den Druck auf die Energiebranche erneuerbare Alternativen auszubauen - und zwar schnell. Diese Alternativen unterliegen jedoch mehr Schwankungen, die wiederum das Netz belasten.
Dieses Jahr tritt zudem das Verbot für den Einsatz einiger poly- und perfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) in Kraft. Diese chemischen Verbindungen sind besonders schädlich für die Umwelt, denn sie sind extrem langlebig und können sich im Körper von Tieren und Mensch anreichern.