In der Krise ruft man keine Follower an
Verfasser: pr-gateway on Tuesday, 13 October 2026
Viele Unternehmer haben in den vergangenen Jahren intensiv an ihrer Sichtbarkeit gearbeitet. Sie haben Social-Media-Profile aufgebaut, Inhalte veröffentlicht, Reichweite gesammelt und digitale Communitys gepflegt. Solange die Wirtschaft läuft, kann das überzeugend wirken. Viele Follower, viele Likes und regelmäßige Kommentare vermitteln den Eindruck von Relevanz. Doch in schwierigen Zeiten zeigt sich, ob ein Unternehmer nur sichtbar ist oder ob er wirklich tragfähige Beziehungen aufgebaut hat.
Denn wenn Kosten steigen, Kunden zögern, Liquidität knapper wird oder neue Geschäftschancen fehlen, helfen Follower nur begrenzt. Sie applaudieren vielleicht bei Erfolgen, reagieren auf Beiträge oder teilen eine Meinung. Aber sie finanzieren kein Unternehmen, öffnen keine Türen zu Entscheidern, vermitteln keine Kooperationspartner und stehen selten zur Seite, wenn es ernst wird. In der Krise ruft man keine Follower an. Man ruft Menschen an, zu denen Vertrauen besteht.
Sichtbarkeit ist keine Krisenstrategie