k3 mapa GmbH: Zinsen in Japan auf Rekordniveau - Vorteil Goldstandard
Verfasser: k3 mapa on Tuesday, 1 September 2026Wiesbaden, 01.09.2026. Bereits im Jahr 2025 und im Januar und Mai 2026 warnte die k3 mapa GmbH vor den Auswirkungen der steigenden Zinsen in Japan. Die Situation ist seitdem kritischer geworden und führt zu weiter steigenden Zinsen in den USA. Ein globaler Goldstandard könnte im Interesse der USA sein.
Im Mai 2026 erinnerte die k3 mapa GmbH an die Auswirkungen von steigenden Zinsen in Japan auf die Weltwirtschaft. Im Mai 2026 erreichten die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen in Japan einen vorläufigen Höchststand mit 2,8%. Heute erreichen die Zinsen den Wert von 3% - der höchste Wert seit 1996.
Bei steigenden Zinsen in Japan ebben die carry-trades weiter ab bzw. es könnte zu einer Umkehrung der Geldflüsse kommen – falls die amerikanischen Zinsen nicht auch ansteigen. Und auch diese steigen weiter an: Der Höchststand für 10-jährige US-bonds lag im Mai 2026 bei 4,6%, heute liegt er bei 4,8%.
Der japanische YEN wertet seit Monaten massiv ab und musste durch eine FED-Intervention gestützt werden. Das Dilemma: Wertet der YEN weiter ab, dann steigen in Japan wegen der erhöhten Importpreise die Preisniveaus. Die japanischen Zinsen müssen steigen, um den Anstieg der Inflation zu kontrollieren.
Wertet der YEN nicht weiter ab (oder sogar auf), dann müssen die amerikanischen Zinsen stark steigen, um weiterhin billiges japanisches Geld anzulocken (bzw. zumindest die aktuell investierten japanischen Gelder in den USA zu halten).