Brom

Lebensretter in Kunststoffen: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Flammschutzmittel

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Der katastrophale Brand des Grenfell-Tower in London hat bewiesen, wie wichtig Brandschutz ist. „Flammschutzmittel können die Entstehung von Bränden verzögern“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana: „Sie verschaffen Feuerwehr und Betroffenen oft entscheidende Minuten und Sekunden für die Rettung. Flammschutzmittel wirken chemisch und physikalisch, indem sie den Verbrennungsprozess in verschiedenen Phasen unterbrechen.“ Ceresana hat bereits zum fünften Mal den Weltmarkt für Flammschutzmittel analysiert: für bromierte und chlorierte Sorten ebenso wie für ATH, Organophosphor, ATO und sonstige Typen. Laut der aktuellen Studie werden in Baumaterialien, Kunststoffprodukten, Elektro-Geräten und Textilien derzeit weltweit pro Jahr rund 2,21 Millionen Tonnen Flammschutzmittel eingesetzt.

Einsatz von Flammschutzmitteln - oft unverzichtbar

Umstrittene Lebensretter: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Flammschutzmittel

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Flammschutzmittel hemmen oder verhindern die Ausbreitung von Bränden, sie können aber auch gefährlich sein für Gesundheit und Umwelt. Verkauft werden sie jedenfalls in immer größeren Mengen: Für Kunststoffprodukte, Elektro-Geräte, Baumaterialien und Textilien werden derzeit pro Jahr rund 2,15 Millionen Tonnen Flammschutzmittel verbraucht. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Weltmarkt für diese lebensrettenden, gleichzeitig nicht unproblematischen Produkte umfassend analysiert. Dazu gehören halogenierte Flammschutzmittel auf Basis von Brom und Chlor ebenso wie Aluminiumtrihydroxid (ATH), Organophosphor, Antimon-Verbindungen (ATO) und seltenere Typen.

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