k3 mapa GmbH: Schulden machen arm.
Verfasser: k3 mapa on Wednesday, 12 March 2025Wiesbaden, 12. März 2025. Die weltweiten Schuldenstände steigen auch in 2024 weiter an. Mittlerweile sind die weltweiten Staatsschulden auf ca. 100.000 Milliarden US Dollar gestiegen. Bei einem geschätzten Weltsozialprodukt von ca. 110.000 Milliarden US Dollar ergibt sich eine Staatsschuldenquote von ca. 90%. Tendenz steigend.
Die weltweite Staatsschuldenquote (weltweite Staatsschulden im Verhältnis zum Weltsozialprodukt) liegt Ende 2024 bei mittlerweile ca. 90%, die Gesamtschuldenquote (weltweite Staatsschulden und weltweite private (Haushalte und Unternehmen) Schulden im Verhältnis zum Weltsozialprodukt) bei ca. 295%. Beide Quoten steigen weiter an.
Zwei Gründe sprechen dafür, dass es weiterhin steigende Schuldenstände (besonders der Staatsschuldenquote) geben wird.
Zum einen nehmen in absehbarer Zeit die staatlichen Ausgaben weiter massiv zu. Die aktuell steigenden Kapitalmarktzinsen „verlangsamen“ die konjunkturelle Entwicklung. Erste Gutachten sehen die USA bereits in Q1 2025 in einer tiefen Rezession. In Rezessionen steigen ceteris paribus die Ausgaben für Arbeitslosengeld und weitere staatliche Transfers.
Die steigenden Zinsen wirken zusätzlich auf der Ausgabenseite: in 2025 müssen ca. 8.000 Milliarden auslaufende Staatspapiere zu dann höheren Zinsen neu ausgegeben werden. Die Zinszahlungen (ergo Ausgaben) steigen an.