Sepsis

Meningokokken-Erkrankung: So kämpfte sich Justina zurück ins Leben

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Justina (23) ist im Jahr 2017 an Meningokokken erkrankt. Im Video-Interview erzählt sie von ihrer Zeit im Krankenhaus und wie sich die Folgen der schweren Erkrankung bis heute auf ihr Leben auswirken.

Alles begann eines Abends mit Müdigkeit und Kopfschmerzen, weshalb Justina früh schlafen ging. Bereits am nächsten Tag zeigten sich jedoch dunkle Einblutungen auf ihrer Haut und sie wurde in die Uniklinik in Köln gebracht. Sie musste ins Koma gelegt werden, da die Erkrankung innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich geworden war. Erst als sie wieder aufwachte, erfuhr Justina, dass sie eine Meningokokken-Sepsis hatte, aufgrund derer ihre Fingerkuppen sowie ihre Unterschenkel amputiert werden mussten.

Heute, einige Jahre nach der Erkrankung, findet sie sich immer mehr in ihrem Alltag zurecht und kann nahezu eigenständig leben. Viele Dinge, wie das Laufen mit Prothesen oder das Tippen auf dem Handy, musste die junge Frau komplett neu lernen. Aber Justina trainiert immer weiter, um ihre Selbstständigkeit so gut wie möglich zurückzuerlangen. Wie sie die Zeit im Krankenhaus erlebt hat, welche Ziele sie sich setzt und warum ihr die Aufklärung über Schutzmöglichkeiten so wichtig sind, erfahrt ihr im Video.

Welt-Meningitis-Tag 2021: Bakterielle Hirnhautentzündung trifft häufig die Kleinsten

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Lars war noch ein Baby als seine Mutter ihn ins Krankenhaus brachte, weil er ununterbrochen zitterte und blau angelaufen war. Die Ärzte vermuteten eine Meningokokken-Meningitis, die sich rasch bestätigte. Der kleine Junge überlebte die bakterielle Hirnhautentzündung (Meningitis) nur knapp, ist seitdem auf beiden Ohren taub. Tatsächlich treffen Meningokokken-Erkrankungen leider am häufigsten Babys und Kleinkinder. Am Welt-Meningitis-Tag am 24. April soll daher besonders auf einen frühzeitigen und umfassenden Impfschutz aufmerksam gemacht werden.

Meningokokken sind als Auslöser einer Meningitis zum Glück selten. Die Erkrankung kann jedoch jeden treffen und innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. (1) Aufgrund ihres noch nichts ganz ausgereiften Immunsystems sind Babys und Kleinkinder besonders gefährdet, an den Bakterien zu erkranken. (2)

Eltern können ihre Kleinen schon sehr früh schützen

Meningokokken-Meningitis: „Als wir unser Baby nach 85 Tagen wieder nach Hause bringen durften, war es das größte Glück, das wir je hatten.“

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München, April 2021 – Als Leonie (Name geändert) mit elf Monaten an Meningokokken erkrankt, erleben ihre Eltern einen Albtraum. Die Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus kämpfen 85 Tage um das Überleben der Kleinen. Sie schafft es, trägt jedoch schwere Folgeschäden davon. Dass es Schutzimpfungen gegen die Erkrankung gibt, erfahren Leonies Eltern erst hinterher.
Zweimal wird Kathrin (Name geändert) mit ihrer Tochter Leonie im Krankenhaus nach Hause geschickt, da die Symptome des Babys einem grippalen Infekt ähneln und weitere Untersuchungen keine Ergebnisse bringen. Das Fieber geht zuhause jedoch trotz fiebersenkender Medikamente nicht herunter, sondern steigt immer weiter an. Als Leonie nur noch flach atmet und dunkle Flecken auf ihrer Haut bekommt, fährt ihre Mutter das dritte Mal mit ihr ins Krankenhaus: „Als sie Leonie so sahen, fingen alle sofort an zu rennen und alles musste so schnell wie möglich gehen, um sie zu retten. Sie hatte einen septischen Schock, mehrere Organe versagten und aufgrund der Hauteinblutungen vermuteten die Ärztinnen und Ärzte sofort eine Meningokokken-Erkrankung.“ Der Verdacht bestätigt sich. Die bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung) verursacht zudem eine Sepsis (Blutvergiftung). Leonie bekommt Bluttransfusionen, muss wegen des Organversagens an die Dialyse und wird mehr als 20-mal an ihrem Bein operiert. Sie verbringt 85 Tage im Krankenhaus. Die Ärztinnen und Ärzte geben ihr Möglichstes und können sie retten.

„Wir hatten enormes Glück“ – eine Mutter spricht über die Meningokokken-Erkrankung ihrer Tochter

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München, September 2020 – Wenn man das kleine aufgeweckte dreijährige Mädchen kennenlernt, vermutete man nicht, dass sie im Alter von einem halben Jahr eine lebensbedrohliche Krankheit erlitt. Zwei Wochen musste Kelly als Baby im Krankenhaus verbringen – Diagnose Meningokokken-Erkrankung. Erst im Nachhinein wurde ihrer Mutter Tamara Leippert bewusst, wie viel Glück die Familie hatte, als Kelly ohne Folgeschäden überlebte.

Frau Leippert, welche Symptome hatte Kelly?

Das erste Symptom war Fieber. Es war Februar, also mitten in der Erkältungszeit, sodass ich zunächst an einen grippalen Infekt dachte. Als sich Kelly zusätzlich übergeben hat, bin ich mit ihr zur Kinderärztin gefahren, wurde aber vorerst wieder nach Hause geschickt mit der Bitte, mein Kind genau zu beobachten und mich zu melden, wenn es schlimmer wird. Die nächsten anderthalb Tage konnten wir Kelly aber immer wieder beruhigen und dachten, es sei nicht Schlimmes. Es ging ihr zwischenzeitlich sogar kurz besser.

Was hat Sie veranlasst, doch ins Krankenhaus zu fahren?

Eltern-Umfrage zeigt: Empfehlung des Kinderarztes ist für Impfentscheidung von Eltern am wichtigsten

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München, September 2020 – Eine Impfentscheidung ist für Eltern besonders dann herausfordernd, wenn die Impfungen nicht im Standard-Impfplan der Ständigen Impfkommission (STIKO) stehen, wie z. B. die zusätzlich möglichen Meningokokken-Impfungen. Da kann die Frage aufkommen, ob diese überhaupt notwendig seien. Für einen umfassenden Schutz der Kinder sind sie jedoch durchaus sinnvoll und wichtig. Eine aktuelle Umfrage (1) zeigt, dass bei der Entscheidung die Empfehlung des Kinder- und Jugendarztes für die Hälfte aller Eltern in Deutschland am wichtigsten ist.*

Eltern ziehen alle Meningokokken-Impfungen in Betracht

In Deutschland gibt es drei unterschiedliche Meningokokken-Impfungen. Neben der standardmäßigen Impfung gegen Meningokokken C sind für einen bestmöglichen Schutz auch die B- und die ACWY-Impfung möglich. Ein Großteil der Befragten schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Meningokokken-Erkrankung und deren Folgen für ihre Kinder als mittelmäßig bis sehr gering ein. Trotzdem ziehen knapp 90 % der Eltern die zusätzlichen Impfungen in Betracht. (2)

Meningokokken-Erkrankungen sind selten, aber gefährlich

Tipps zur Kostenerstattung von Meningokokken-Impfungen

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Gegen Meningokokken-Erkrankungen stehen in Deutschland drei Impfungen zur Verfügung:

- Meningokokken-C
- Meningokokken-B
- Meningokokken ACYW

Aktuell ist nur die C-Impfung standardmäßig empfohlen und wird von allen Krankenkassen als sogenannte Pflichtleistung erstattet. Um für die beiden zusätzlich möglichen Impfungen eine Kostenübernahme zu erzielen, gibt es folgende Schritte:

#1 Kinder- und Jugendarzt nach einem vorgefertigten Formular zur Kostenerstattung von Impfungen fragen oder einfach auf www.meningitis-bewegt.de herunterladen.

#2 Anfrageformular bei der Krankenkasse (am besten schriftlich) einreichen

#3 Falls die Zusage der Krankenkasse nicht direkt erfolgt: in Vorkasse gehen und im Anschluss diese Unterlagen an die Kasse schicken:
-> Impfstoff-Rezept
-> Apothekenrechnung für den Impfstoff
-> Arztrechnung

Hinweis: Viele Krankenkassen verfügen mittlerweile auch über Apps, über die man Dokumente einreichen kann.

#4 Falls nach 2-3 Wochen noch keine Rückmeldung kam: noch einmal die Krankenkasse kontaktieren Es lohnt sich in jedem Fall, erneut nachzufragen, da häufig Einzelfallentscheidungen getroffen werden.

Was für die U1 bis U7-Untersuchungen wichtig ist: Eltern sollten sich über zusätzlich mögliche Impfungen informieren

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In den ersten Lebensjahren eines Kindes stehen für Eltern und ihre Kleinen viele Vorsorgetermine an. Die Früherkennungsuntersuchungen (1) U1 bis U7 der insgesamt zehn U-Untersuchungen sind in den ersten beiden Jahren vorgesehen. Eltern bekommen durch diese Termine einen Überblick über den Entwicklungs- und Gesundheitszustand ihres Kindes. Auch Impfungen spielen eine wichtige Rolle. Hier bietet es sich an, sich auch über zusätzlich mögliche Impfungen, z. B. gegen weitere Meningokokken-Gruppen, zu informieren und beraten zu lassen.

Die U1 findet für Babys bereits direkt nach der Geburt mit einer Überprüfung der lebenswichtigen Funktionen statt. Das gelbe Kinderuntersuchungsheft, das den Eltern ausgehändigt wird, begleitet sie nun die nächsten Jahre bei allen U-Untersuchungen.
Die U2 steht zwischen dem dritten und dem zehnten Lebenstag an. Bei vielen Babys wird diese Untersuchung, die die Hörfunktion und den Stoffwechsel überprüft, noch im Krankenhaus durchgeführt.

Nach Diagnose Meningokokken-Sepsis: Zwischen Hoffen und Bangen

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München, Februar 2019 – Meningokokken-Sepsis: Als die Diagnose gestellt wurde, hatte Julia (Name geändert) mit ihrer damals sieben Monate alten Tochter bereits eine Odyssee hinter sich. Und sie hatte keine Vorstellung davon, was noch folgen sollte.

Als Isabellas (Name geändert) Fieber nicht herunterging, sie lethargisch war und leichten Durchfall hatte, brachte Julia ihre Tochter ins Krankenhaus. Und wurde nicht stationär aufgenommen, da die Symptome noch einem grippalen Infekt ähnelten. Eine Dreiviertelstunde später lief Isabella blau an, lag schlaff und krampfend in Julias Armen. Wieder ins Krankenhaus, diesmal ein anderes. Hier wurde zunächst vermutet, dass die Kleine eine Sepsis nach einem Harnwegsinfekt habe. Als sich zwölf Stunden nach den ersten Symptomen jedoch Hauteinblutungen am ganzen Körper ausbreiteten, konnte eine Blutvergiftung durch Meningokokken, eine sogenannte Meningokokken-Sepsis bestätigt werden.
Isabella hat überlebt. Neben der Meningokokken-Sepsis erlitt sie weitere Erkrankungen, insbesondere der Lunge, und steckte sich mit einem Krankenhauskeim an. Bislang war sie mehr als vier Monate zur Behandlung in Kliniken.

Bei etwa 1 von 5 Erkrankten bleiben Folgeschäden zurück (1) – auch bei Isabella

GSK macht Eltern in Deutschland mit starken Bildern auf die Gefahren von Meningokokken-Erkrankungen aufmerksam

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Ärzte und Betroffene hoffen, dass die Geschichte eines kleinen Mädchens dazu beiträgt, Eltern auf die Folgen von Meningokokken-Erkrankungen und die drei unterschiedlichen Impfungen aufmerksam zu machen.

München, Februar 2020 – Ein kleines Mädchen und ihre Familie sind Botschafter einer neuen Maßnahme unter dem Dach der Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ Die starken Bilder von Isabella (Name geändert) sind seit Februar in klassischen und sozialen Medien (TV, Print und Social Media) zu sehen. Sie zeigen eine echte Betroffene. Die Bildwelt stellt eine Weiterentwicklung der bisherigen Aufklärungsarbeit dar. Sie unterscheidet sich dadurch, dass erstmalig in dieser Dimension eine Betroffene gezeigt wird, die eine Meningokokken-Erkrankung zwar überlebt hat, aber unter Folgeschäden leidet. Der groß sichtbare Name des Mädchens „Isabella“ wurde so gewählt, da er Buchstaben enthält, die zwei der häufigsten Meningokokken-Gruppen in Deutschland repräsentieren, um auf Schutzmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Denn gegen diese fünf Gruppen kann man impfen: A, B, C, W und Y. Der echte Name wird nicht genannt, um ihre Privatsphäre zu schützen. Eltern, die bei der Entwicklung dieser Kampagne mitgewirkt haben, empfinden dieses Format als sehr berührend und hoffen, dass es viele Mütter und Väter dazu anregt, ihren Kinder- und Jugendarzt auf Schutzmöglichkeiten durch Impfungen gegen Meningokokken anzusprechen.

Meningokokken-Sprechstunde

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Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Gerhard Kroschke beantwortet die wichtigsten Fragen zu Meningokokken-Erkrankungen und Schutzmöglichkeiten

Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht vollständig ausgebildet (1). Daher sind sie besonders anfällig für Krankheitserreger. Aus diesem Grund sind die meisten Impfungen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) schon in den ersten Lebensmonaten bzw. -jahren empfohlen. Viele Eltern wissen nicht, dass es über den Standardimpfkatalog hinaus zusätzliche Impfungen gibt, mit denen sie ihre Kinder bestmöglich schützen können. Die Meningokokken-C-Impfung beispielsweise, die standardmäßig möglichst früh im zweiten Lebensjahr empfohlen ist, kann nicht vor anderen Meningokokken-Gruppen schützen.

Im Video erklärt Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Gerhard Kroschke einer Mutter unter anderem, warum der Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen so wichtig für ihr Kind ist und welche unterschiedlichen Impfungen es gegen fünf der häufigsten Meningokokken-Gruppen in Deutschland gibt.
Darüber hinaus informiert der Mediziner über mögliche Nebenwirkungen von Impfungen und geht auf das Thema Kostenerstattung durch die Krankenkassen ein.

https://www.youtube.com/watch?v=8964xmxpA5w